Das von Dumela unterstützte Aids-Zentrum in Kang hat am 9. Mai seine Arbeit aufgenommen. Eine Ehrenamtliche aus der Home Based Care-Gruppe betreut dort täglich von 9 bis 12.30 Uhr 15 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Die Aufnahme von zehn weiteren Kindern ist geplant. Die Kirchengemeinde Kang hat vor, mit Hilfe von Spenden der Gemeindeglieder eine Vollzeitstelle für die Betreuung der Kinder sowie Festanstellungen für die Hauswirtschaft und die Raumpflege zu ermöglichen. Das teilten zwei Jugendliche aus Kang mit, die sich im Rahmen des aktuellen Workcamps zurzeit im Kirchenkreis Simmern-Trarbach aufhalten im Gespräch mit dem Dumela-Vorstand mit.
Keine Wahl-Überraschung in Simbabwe
In Simbabwe bleibt alles beim Alten: Die bereits als Siegerin der Parlamentswahl in dem südostafrikanischen Staat feststehende Regierungspartei ZANU-PF hat nach Angaben der staatlichen Wahlkommission auch die Zweidrittelmehrheit sicher erreicht. Den bisherigen Auszählungen zufolge habe … Weiterlesen
Simbabwe: Unabhängige „Weekly Times“ geschlossen
Nur zwei Monate nach ihrer ersten Auflage darf
die unabhängige simbabwische „Weekly Times“ nicht mehr erscheinen. Der Zeitung wird vorgeworfen, „gegen das Gesetz für Informationszugang und den Schutz der Privatsphäre“ verstoßen zu haben. Die Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ verurteilt die Entscheidung der Medien- und Informationskommission (MIC) Simbabwes vom vergangenen Freitag, die unabhängige Wochenzeitung für ein Jahr zu schließen. Weiterlesen
U2-Sänger Bono: Mit Schröder durch Afrika
Der Sänger der irischen Band U2, Bono, würde gerne einmal mit Bundeskanzler Gerhard Schröder durch Afrika reisen. Der Sänger wollte den deutschen Regierungschef von einem Schuldenerlass für die armen Länder überzeugen. Er würde wirklich gerne … Weiterlesen
Skins greifen Afrikaner in Mannheim an
Nach einem Tränengasangriff auf Ausländer ermittelt die Polizei in Mannheim gegen eine Skinhead-Gruppe wegen gefährlicher Körperverletzung. Zehn mutmaßliche Mitglieder hätten am 16. Januar drei Studenten aus Kamerun in einer Straßenbahn angepöbelt, heißt es in einer … Weiterlesen
Botswana nicht mehr Diamanten-Weltmeister?
Bis jetzt galt Botswana als der größte Diamantenproduzent der Welt. Jetzt stellte sich heraus, dass Russland im Jahr 2003 Diamanten mit einem Gesamtgewicht von 33 Millionen Karat produzierte und somit auf Position eins lag. Das berichtet zumindest der Online-Nachrichtendienst russland.ru. Botswana gewann demnach im vergangenen Jahr rund 29 Millionen Karat – vier Millionen Karat weniger als Russland. Weiterlesen
Aids-Prävention: Das lockere Geheimnis des Erfolgs
Warum ist in manchen Ländern wie Brasilien der Kampf gegen Aids vergleichsweise erfolgreich, während andere Länder nachhinken? Die Antwort des Politologie-Professors der Princeton-Universität und Leiters der Princeton Aids-Initiative, Evan Lieberman: Die unterschiedliche Sexualmoral der Gesellschaft ist mitentscheidend. Weiterlesen
Mosambik: Kandidat der Regierung führt
Bei den Präsidentschaftswahlen in Mosambik (dumela.net berichtete) führt Angaben des staatlichen Radios zu Folge der Kandidat der bisherigen Regierungspartei, Amando Guebuza. Auf ihn seien rund 230.000 der 313.000 bereits ausgezählten Stimmen entfallen. Der Kandidat der Oppositionspartei, Alfonso Dhlakama, habe bislang 75.000 Stimmen auf sich vereinigt. Weiterlesen
Auch Mosambik wählt Parlament und Präsident
Nach Südafrika, Botswana und Namibia setzt sich das „Super-Wahljahr“ in Afrika fort: In Mosambik, dem östlichen Nachbarland von Simbabwe im südlichen Afrika, haben die dritten demokratischen Wahlen seit Ende des 16-jährigen Bürgerkriegs begonnen. Wie regionale … Weiterlesen
Welt-Aids-Tag: Amerikas kurzes ABC
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| Aids tötet. Vermeide zufälligen und ungeschützten Sex“ warnt ein Schild in der Einfahrt einer Internatsschule im südwestbotswanischen Werda. – Foto: Archiv/Paulus |
Die Vereinigten Staaten gehen neue Wege: Im Rahmen ihrer Anti-Aids-Hilfe fördern die USA zunehmend Programme, die sexuelle Enthaltsamkeit als Mittel gegen die Verbreitung der Immunschwäche präsentieren. Ein Drittel der US-Gelder, die für Aids-Prävention aufgewendet werden, fließt bereits in diese Programme, berichtet eine österreichische Nachrichtenagentur. Die Verbreitung von Kondomen werde auch weiterhin unterstützt, einen US-Boykott von Organisationen, die Präservative verteilen und deren richtige Anwendung demonstrieren, gebe es nicht. Aber es gehe den Verantwortlichen „natürlich
auch um die Prioritäten und die Verteilung der Mittel“, zitiert die Agentur eine zuständige Mitarbeiterin in Washington. Weiterlesen


