Fünf Monate nach dem Friedensschluss in Angola ist die Ernährungssituation noch immer dramatisch. Nach Angaben der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen benötigen
Hunderttausende Menschen dringend Nahrungsmittelhilfe. Weiterlesen
Einschüchterung der Helfer zurückgewiesen
In Simbabwe, wo Regierungsvertreter Hilfsorganisationen angewiesen hatten, Nahrungsmittel nur an regierungsfreundliche Personen zu verteilen, wies die Hilfsorganisation World Vision diese Art der Einflussnahme als unwillkommenen Einschüchterungsversuch zurück. World Vision Deutschland weitet nach eigenen Angaben seine im Juni begonnenen Hilfsmaßnahmen zum Eindämmen der Hungerkatastrophe im südlichen Afrika aus. Hilfsprojekte sind jetzt zusätzlich in Malawi, Mosambik, Swasiland und Simbabwe angelaufen. Weiterlesen
Johanniter verstärken Hilfe für Angola
Die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) ruft zu verstärkten Hilfsleistungen für Angola auf. „Nach dem Waffenstillstand vom April hat die Zahl der Flüchtlinge zugenommen.
Bis zu vier Millionen Binnenvertriebene sind schätzungsweise unterwegs. Menschen aus bisher nicht zugänglichen Gebieten der Rebellenbewegung Unita wollen zurück in ihre alte Heimat, andere wiederum kehren gerade in diese Gebiete zurück,“ erklärt die
JUH-Sachgebietsleiterin Nothilfe Birgit Spiewok. Weiterlesen
Welthungerhilfe startet große Hilfsaktion im südlichen Afrika
Die Deutsche Welthungerhilfe hat nach eigenen Angaben ein umfangreiches Hilfsprogramm für das südliche Afrika gestartet, um die von Hunger und Dürre bedrohten Menschen zu unterstützen. Etwa 13 Millionen
Menschen sind in der Region in den nächsten Monaten auf Hilfe von
außen angewiesen. Besonders schlimm ist die Situation in Simbabwe und
Mosambik. In beiden Ländern hat die lange Trockenheit die letzten
Ernten vernichtet. In Simbabwe hat die umstrittene Landpolitik der
Regierung dazu geführt, dass große Flächen nicht mehr bearbeitet und
Bewässerungssysteme nicht mehr gepflegt werden. Weiterlesen
Rotes Kreuz startet größte Hilfeaktion im südlichen Afrika
Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften startet im südlichen Afrika ihre bisher größte Hilfeaktion seit dem Balkan-Konflikt vor drei Jahren. Ziel der Aktion ist die Bewahrung von 13 Millionen Menschen vor dem Hungertod. Das … Weiterlesen
Harare viertteuerste Stadt der Welt
Harare, das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Simbabwes, belegte Rang vier unter den Top 10 der weltweit teuersten Städte. Dies berichtet die Bild-Zeitung. Die 1,5 Millionen-Stadt habe demnach im im vergangenen Jahr noch auf Platz 120 … Weiterlesen
Konferenz soll Aids-Prävention stärken
Aids: Noch immer ist keine Rettung in Sicht, die Zahl der Opfer steigt. Schätzungsweise 45 Millionen Menschen, so UN-Erhebungen, werden sich in den kommenden acht Jahren
mit HIV-Aids infizieren. Besonders betroffen davon sind die Länder der Dritten Welt. Um diesen katastrophalen Ausmaßen entgegenzuwirken, haben Hilfsorganisationen Präventionsprogramme entwickelt, die die
im Rahmen der Welt-Aidskonferenz in Barcelona, die am heutigen Sonntag beginnt, vorgestellt werden. Weiterlesen
Kgalalelo und Aron wohlbehalten in Botswana
Kgalalelo Radibe und Aron Visagie aus unserem Partnerkirchenkreis in Botswana sind wohlbehalten in ihrem Heimatland eingetroffen. Dies bestätigte Ditlhamane Sebataladi, Sekretärin im Headoffice der ELCB in Gaborone, auf Anfrage: „Aron und Kgalalelo sie sind gut … Weiterlesen
Minister Eichel stellt Sonderbriefmarke “Deutsche Welthungerhilfe“ vor
Aus Anlass des 40-jährigen Jubliäums wurde Ende Juni in Berlin die neue Sonderbriefmarke „Deutsche Welthungerhilfe“ von Bundesfinanzminister Hans Eichel vorgestellt. „Die Existenz des Hungers in der Welt ist und bleibt eine moralische Anklage gegen unsere Lebensweise in den reichen Staaten“, erklärte der Minister bei der Überreichung der Alben mit Erstdrucken an Ingeborg Schäuble, Vorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe, Prälat Karl Jüsten, Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe und engagierte
Ehrenamtliche der Deutschen Welthungerhilfe. Weiterlesen
“Hungertaschen“ bedrohen Angolas Einwohner
In Angola gibt es in einigen Regionen sogenannte „Hungertaschen“, in denen viele Menschen schwer unterernährt sind und die Sterberate weit über dem Wert liegt, der eine akute Notsituation bezeichnet. Dies ergibt eine neue Ernährungsstudie, die von der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen Mitte Juni vorgelegt wurde. Die Helfer vor Ort beschreiben darin eine kritische Lage in dem Land im südlichen Afrika. Weiterlesen


