Javier Solana: “Wir sind nicht das Afrika-Corps“

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Javaier Solana (links) in Brüssel im Gespräch mit Major General Neveux, Oberbefehlshaber der EU-Intervention im Kongo. Foto: EU

Der Einsatz von europäischen Truppen im Kongo soll streng auf den Distrikt Ituri begrenzt bleiben, sagt Javier Solana,
Hoher Repräsentant der EU im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Wir sind nicht
das Afrika-Corps. Wir erfüllen allein einen UN-Auftrag. Wir sollen den Flughafen sichern, zwei Flüchtlingslager schützen und die Stadt
Bunia befrieden. Und das alles nur bis September. Wenn wir wieder abziehen, werden wir nicht alle Probleme des ganzen Landes gelöst haben.“ Weiterlesen

Geiz ist geil – aber nicht für Fair Trade

Fair-Trade-Produkte - Foto: Archiv/Transfair

Fair gehandelte Produkte aus dem Transfair -Sortiment. Foto: Archiv/Transfair

„Geiz-ist-geil“ und boomende Billig-Märkte machen dem Fairen Handel in Deutschland teilweise zu schaffen. Wie die Initiative Transfair am heutigen Mittwoch in Bonn bekanntgab, ging der Umsatz mit fair gehandelten Produkten in Deutschland 2002 um gut sieben Prozent auf 51 Millionen Euro zurück. 2001 hatte die Initiative noch ein Umsatzplus von vier Prozent verkünden können. Weiterlesen

EU zahlt Afrika Milliarden für Aids-Bekämpfung

Aufklärungsplakat Botswana- Foto: Archiv/Wald

„Care for People with Aids“ mahnt dieses Aufklärungsplakat aus Botswana. Nimmt sich die EU diese Aufforderung zu Herzen? Foto: Archiv/Wald

Die Europäische Union (EU) will afrikanische Staaten mit einem Milliardenbetrag
im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids unter die Arme greifen. Eine
diesbezügliche Zusage hätten die Staats- und Regierungschefs der G-8-Staaten
mehreren afrikanischen Kollegen gemacht, sagte der südafrikanische Präsident
Thabo Mbeki beim G8-Gipfel in Evian. Die EU wolle demnach einen Betrag von einer Milliarde Dollar pro Jahr in den Weltgesundheitsfonds einzahlen. Zuvor hatte Frankreich als erstes G-8-Mitglied nach den USA seine Hilfe für den Kampf gegen Krankheiten wie Aids, Malaria und Tuberkulose erhöht. An dem Treffen nahmen nach Angaben des nigerianischen Präsidenten Olusegun Obasanjo neben ihm selbst und Mbeki seine Kollegen aus Algerien, Ägypten und Senegal teil, berichtet „Die Rheinpfalz online“.

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Aids-Medikamente: Raus und wieder rein – EU sagt “Nein“

Pillen  - Foto: Archiv/Wald
Der Betrug mit reimportierten Aids-Medikamenten soll bald ein Ende haben. Foto: Archiv/Wald

Seit dieser Woche sind in der Europäischen Union Wiedereinfuhren verbilligter Medikamente aus bestimmten Entwicklungsländern verboten. Um die so genannten Reimporte zu verhindern, werden Medikamente gegen Aids, Tuberkulose und Malaria, die von EU-Ländern vergünstigt in 76 Länder geliefert werden, mit einem besonderen Logo bedruckt. Dies teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Diese Kennzeichnung soll illegal in Europa eingeführte Medikamente leichter erkennbar machen – so die Hoffnung der Kommission. Weiterlesen