Japan verspricht Afrika eine Milliarde Dollar

Aktionen von Ticad - Foto: Archiv/ticad.org
Zwei Beispiele, wie die Afrika-Konferenz Ticad Projekte auf dem schwarzen Kontinent unterstützt. – Foto: Archiv/ticad.org

Zum Auftakt der dritten Internationalen Afrika-Konferenz in Tokio (TICAD, Tokyo International Conference on African Development) am gestrigen Montag hat der japanische Regierungschef Junichiro Koizumi den Ländern des Kontinentes Hilfsgelder in Höhe von einer Milliarde Dollar (umgerechnet knapp 900 Millionen Euro) zugesagt. Dieser Beitrag werde in den kommenden fünf Jahren den Bildungs- und Gesundheitsprogrammen afrikanischer Staaten zukommen, versprach Koizumi. Mit ihrer Zusage will die japanische Regierung demnach ihrem Selbstverständnis als „Brücke zwischen Asien und Afrika“ Nachdruck verleihen, berichtet die nachrichtenagentur Reuters. Die Konferenz in Tokio findet vom 29. September bis zum 1. Oktober statt. Weiterlesen

Die Dritte Welt surft nicht mit

Notebook - Foto: Archiv/Dumela e.V.
Der Klick ins Internet bleibt für die Dritte Welt noch weit entfernt. – Foto: Archiv/Dumela e.V.

Die puren Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Die Staaten der südlichen Hemisphäre sind von der Informationsgesellschaft weitgehend abgekoppelt. Bei der letzten Erhebung der International Telecommunications Union hatten 0,4 Prozent der Afrikaner und drei Prozent aller Lateinamerikaner Zugang zum Internet. In Europa oder Japan war es jeder fünfte, in den USA mehr als jeder zweite Mensch. Das berichtet der Südwestrundfunk. Weiterlesen

On the run: Frauen setzen laufend Zeichen gegen Aids

Mit einem Massenlauf durch Nairobi wollen etwa zehntausend Frauen, angeführt von Kenias Spitzenathletinnen Catherine Ndereva und Edith Masai, für den Kampf gegen Aids mobil machen. Das berichtet die Tageszeitung „Darmstädter Echo“. Mit dem zehn Kilometer langen Sprint durch die Kenias Hauptstadt am 20. September soll der Einsatz der Frauen beim Versorgen von elf Millionen Aids-Waisen und zehntausenden Kranken in Afrika gewürdigt werden. Die Veranstalterinnen hoffen auf umgerechnet sechs Millionen Euro Spenden. Weiterlesen

Botswana baut elektrischen Zaun zu Simbabwe auf

Botswana will sich von seinem Nachbarstaat Zimbabwe durch einen elektrischen Zaun abgrenzen. Das berichtete das südafrikanische Radio Ende August. Demnach soll sich die vier Meter hohe Barriere über eine Länge von 640 Kilometern erstrecken. Botswana wolle damit vor allem ein Übergreifen der Maul- und Klauenseuche unterbinden, hiess es in dem Bericht. Allerdings hatte das Land aber auch wiederholt auf das Problem simbabwischer Einwanderer hingewiesen, die auf der Flucht vor dem Chaos in ihrem Land legal oder illegal in den relativ reichen Nachbarstaat drängen. Weiterlesen