Schmucke Erlöse sind “große Hilfe“

Schmuck aus Botswana, hergestellt von Aids-Kranken, findet beim Partnerschaftsseminar in Wuppertal reißenden Absatz. - Foto: Archiv/Wald

Schmuck aus Botswana, hergestellt von Aids-Kranken, findet beim Partnerschaftsseminar in Wuppertal reißenden Absatz. – Foto: Archiv/Wald

Seit September verkaufen Dumela e.V. und die Teilnehmenden des Workcamps 2003 auf ihren Informationsveranstaltungen Schmuck, den Aids-Kranke in Botswana hergestellt haben. Die erste Erlöstranche in Höhe von 1400 Pula (entspricht knapp 250 Euro) ist mittlerweile beim "Kgothatso"-Projekt eingetroffen. Das bestätigte jetzt die Leiterin der Initiative, die Deutsche Schwester Christa Kiebelstein. In einer E-Mail an Jutta Behn, Kassenwartin von Dumela e.V. und Leiterin des Workcamps, bezeichnet sie die Einnahmen aus Deutschland als "große Hilfe". "Kgothatso" ist Setswana, Landessprache in Botswana, und bedeutet: "Du bist nicht allein!" Weiterlesen

Vergessen ist ansteckend

Mit einer Fachtagung in Ludwigshafen machten das HIV-Netzwerk Rheinland-Pfalz/Saarland und die Aids-Hilfe Mannheim-Ludwigshafen auf den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember aufmerksam. „Vergessen ist ansteckend“ lautete das Motto des 2. Aids-Symposiums am vergangenen Donnerstag im Rathaus-Center. 70 Zuhörer folgten den Vorträgen im Ratssaal und informierten sich an den Infoständen im Foyer. Das Aids-Symposium als Fortbildungsveranstaltung richtete sich an Betroffene, Ärzte, Pflegende, in der Prävention Tätige sowie an Intressierte. Jutta und Niko vom Botswana-Freundeskreis waren am Mittwochabend in Ludwigshafen für dumela.net dabei.

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Dumela entwickelt Landesgartenschau

Laga Trier
Dumela-Vorstandsmitglieder Carmen Wolf, Sophia Schabel und Tabea Jöst backen Maiskrapfen für die Besucher des entwicklungspolitischen Tags. Foto: Behn

Ein kalter, feuchter Morgen: Um 5 Uhr begann das Organisationsteam – Jutta Behn, Marina Giesbrecht, Friederike und Tabea Jöst, Stefan Paulus, Karoline Pfeiffer und Benedikt Stabe – im Scheinwerferlicht, die Zelte für den entwicklungspolitischen Tag der Landesgartenschau Trier aufzubauen. Dort sollten die Stände der einzelnen Gruppen und Vereine untergebracht werden.

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„Camper“ zu Gast in Bell

Gottesdienst  - Foto: Archiv/Wald
Gespräch mit Pfarrer nach einem Botswana-Gottesdienst. Foto: Archiv/Wald

Am vergangenen Sonntag veranstaltete der Botswana-Freundeskreis gemeinsam mit Pfarrer Völzing in der evangelischen Kirche Bell einen Gottesdienst zum Thema „Botswana und Aids“. Mit dabei waren auch die Teilnehmenden des Workcamps 2003. Der Gottesdienst war so gut besucht, dass die mitgebrachten Liedblätter unserer Gruppe nicht ausgereicht haben.

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Reportage zum Welt-Aids-Tag: Sand begräbt den Garten der Hoffnung

Aids tötet. Vermeide zufälligen und ungeschützten Sex
Aids tötet. Vermeide zufälligen und ungeschützten Sex“ warnt ein Schild in der Einfahrt einer Internatsschule im südwestbotswanischen Werda. – Foto: Archiv/Paulus

Gakelotshoge Dipitse, ehrenamtliche Helferin in der kirchlichen Aids-Arbeit, blickt besorgt auf die Beete mitten in der Wüste: Noch keimt nichts in dem Garten ihrer Kirchengemeinde, der in einigen Monaten Aidswaisen mit Gemüse versorgen soll. Die langsam keimende Saat ist ein gutes Bild für die Gesellschaft Botswanas. Denn die Botswaner realisieren zögernd, dass sie sich beeilen müssen, wenn sie dem todbringenden HI-Virus nicht zum Opfer fallen wollen.

Gerne wird das Land im südlichen Afrika als Musterbeispiel für friedliche und demokratische Entwicklung in der postkolonialen Zeit genannt. Mit seinem stabilen politischen System, freien Menschen sowie unabhängigen Medien bildet Botswana eine Ausnahme auf einem Kontinent, dessen Staaten zumeist von Monarchen, Diktatoren und Despoten geführt werden. Über 35 Jahre wies Botswana die weltweit höchste Wachstumsrate der Wirtschaft auf, hervorgerufen vor allem durch den Diamantenabbau, in dem das Land international führt.

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dumela.net knackt die 40.000-Marke

Screenshot  - Wald
Nach einem Jahr in der weiten WWWelt hat die Botswana-Homepage die Besuchermarke von 40.000 überschritten. Screenshot: Wald

Am späten Montagnachmittag war es soweit: Zum 40.000 Mal wurde eine Seite aus dem umfangreichen Angebot von dumela.net aufgerufen. Webmaster Niko Wald: „Wir wissen nicht, welcher Nutzer es war. Schließlich spionieren wir niemanden aus. Aber trotzdem möchten wir allen unseren fleißigen Nutzern für den regen Zuspruch in den vergangenen Monaten danken.“

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