Jährlich fallen Hunderttausende Kinder in aller
Welt skrupellosen Menschenhändlern zum Opfer – Tendenz steigend. Doch auf der politischen Tagesordnung der Staaten steht der Kampf gegen das Geschäft mit Kindern weit hinten.
Eine Konferenz, die das Kinderhilfswerk terre des hommes zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und UNICEF in Bonn veranstaltet, nimmt Handlungsmöglichkeiten in den Blick. Unter der Überschrift „Kinder sind unbezahlbar – Aktionsprogramme gegen den
weltweiten Kinderhandel“ stellen Wissenschaftler, Politiker und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen Strategien und
Gegenmaßnahmen vor. Weiterlesen
Care: Südliches Afrika steuert auf Hungerkatastrophe zu
Als viertes Land im südlichen Afrika hat nun – nach Zimbabwe, Malawi und Sambia – auch Angola den nationalen Notstand ausgerufen. Das Auswärtige Amt in Berlin hat eine Million Euro Soforthilfe für das Land zur Verfügung gestellt. Care Deutschland plant Medikamenten im Wert von 200.000 Euro an
Gesundheitsstationen in Angola zu verteilen. Weiterlesen
Weniger als einen Dollar pro Tag
In der aktuellen Ausgabe des UN-Reports über die am wenigsten entwickelten Länder (The least developed countries report) wird den 49 ärmsten Ländern der Welt eine düstere Zukunft vorhergesagt. Die UNO-Kommission für Handel und Entwicklung (Unctad) berichtet, dass sich die wirtschaftliche und soziale Lage dieser Länder weiter verschlechtert und die sogenannte Vierte Welt in der Armutsfalle gefangen bleiben werde. Weiterlesen
Apartheid-Sammelklagen gegen Großbanken
Der US-Anwalt Edward Fagan hat vor einem US-Gericht eine Sammelklage gegen die beiden Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse sowie gegen die US-Bank Citicorp eingereicht. Er fordert in seiner Klageschrift eine Entschädigung für die Opfer der südafrikanischen Apartheid-Politik in Höhe von 80 Milliarden US-Dollar. Dies berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Die englischsprachige Ausgabe der Financial Times nennt dagegen eine geforderte Summe von 50 Milliarden US-Dollar. Weiterlesen
Simbabwe, Lesotho und Malawi rufen Hunger-Notstand aus
„Noch nie in meinem Leben habe ich solch‘ eine Hungersnot erlebt.
Wir essen schon die Wurzeln der Bäume. Und Tag zu Tag wird es
schlimmer“, sagt Lucas Lufuzi, 59-jähriger Familien- und Großvater aus
Mickinschi in Malawi.
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Noch mehr Fotos vom Stand “mit Herz und Engagement“
"Ach, was war das doch für eine schöne Zeit auf dem Jugendcamp in Saarbrücken! Wir haben viele neue Leute kennen lernen dürfen und uns nebenbei ganz gut gebräunt. Lest doch einfach unseren Bericht und findet Euch vielleicht wieder auf dem ein oder anderen Foto." Dies schreibt Jörn Ruchmann, Mit-Leiter und Mit-Leidender unseres Projekts "Sexual Feelings Online" auf dem Jugendcamp in Saarbrücken.
„Terre des hommes“ hat Kinderhandel im Visier
Der Kampf gegen den Kinderhandel im südlichen Afrika steht im Mittelpunkt einer Kampagne des entwicklungspolitischen Kinderhilfswerks „terre des hommes“. Am
kommenden Sonntag wird die Kampagne in Mosambiks Hauptstadt Maputo eröffnet. Die Schirmherrschaft haben Graça Machel – Ehefrau von Nelson Mandela und frühere First Lady Mosambiks – und der Friedensnobelpreisträger von 1984, Desmond Tutu, übernommen. Partnerorganisationen von terre des hommes aus Südafrika, Namibia, Zimbabwe, Sambia und Mosambik sind an der Kampagne beteiligt. Weiterlesen
„Apartheid-Rechnung ist noch offen“
Am 16. Juni 2002 jährt sich der Tag des Soweto-Massakers der Apartheid-Sicherheitskräfte an schwarzen Jugendlichen zum 26. Mal.
Dieser Tag wird in Südafrika als Tag der Menschenrechte gefeiert und erinnert an die Tausenden von Opfern des Apartheidterrors in
Südafrika und den Nachbarländern. Weiterlesen
Scharfe Kritik an UN und angolanischer Regierung
Nach Angaben der internationalen Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ sind hunderttausende Angolaner vom Hungertod bedroht, wenn die angolanische Regierung und die Vereinten Nationen nicht unverzüglich massive Anstrengungen dagegen unternehmen. Auf einer Pressekonferenz in Luanda warf die Organisation der angolanischen Regierung, dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und dem UN-Koordinationsbüro für humanitäre
Angelegenheiten (OCHA) vor, bislang viel zu langsam und unangemessen auf die humanitäre Notlage von mindestens 500.000 Angolanern reagiert zu haben. Seit dem Waffenstillstandsabkommen vom 4. April 2002 hat „Ärzte ohne Grenzen“ Zugang zu Gebieten, die jahrelang von jeglicher Hilfe abgeschnitten waren. Tausende sind dort bereits an Hunger gestorben. Weiterlesen
Hungerkatastrophe droht in Simbabwe
Den sintflutartigen Regenfällen des vergangenen Jahres ist eine anhaltende Dürre gefolgt. In vielen Regionen von Simbabwe ist es deshalb zu erheblichen Ernteausfällen gekommen – manche Bauern haben überhaupt keine Ernte eingebracht. Schon heute ist abzusehen, dass ein weiteres Jahr mit hohen oder gar vollständigen Ernteverlusten folgen wird. Hinzu kommt, dass von Seiten der Regierung keine
Unterstützung zu erwarten ist, da der Staat bankrott ist und die weißen Farmer ihres Landes beraubt wurden. Die Menschen sind ihrem Schicksal hilflos ausgeliefert. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind über sechs Millionen Menschen unzureichend versorgt. Für das laufende Jahr werden 705.000 Tonnen Getreide benötigt, um eine
Mindestversorgung der notleidenden Bevölkerung zu gewährleisten. Dies berichtet die Hilfsorganisation „HELP“. Weiterlesen


