Konferenz soll Aids-Prävention stärken

Aids: Noch immer ist keine Rettung in Sicht, die Zahl der Opfer steigt. Schätzungsweise 45 Millionen Menschen, so UN-Erhebungen, werden sich in den kommenden acht Jahren
mit HIV-Aids infizieren. Besonders betroffen davon sind die Länder der Dritten Welt. Um diesen katastrophalen Ausmaßen entgegenzuwirken, haben Hilfsorganisationen Präventionsprogramme entwickelt, die die
im Rahmen der Welt-Aidskonferenz in Barcelona, die am heutigen Sonntag beginnt, vorgestellt werden. Weiterlesen

Minister Eichel stellt Sonderbriefmarke “Deutsche Welthungerhilfe“ vor

Aus Anlass des 40-jährigen Jubliäums wurde Ende Juni in Berlin die neue Sonderbriefmarke „Deutsche Welthungerhilfe“ von Bundesfinanzminister Hans Eichel vorgestellt. „Die Existenz des Hungers in der Welt ist und bleibt eine moralische Anklage gegen unsere Lebensweise in den reichen Staaten“, erklärte der Minister bei der Überreichung der Alben mit Erstdrucken an Ingeborg Schäuble, Vorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe, Prälat Karl Jüsten, Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe und engagierte
Ehrenamtliche der Deutschen Welthungerhilfe. Weiterlesen

“Hungertaschen“ bedrohen Angolas Einwohner

In Angola gibt es in einigen Regionen sogenannte „Hungertaschen“, in denen viele Menschen schwer unterernährt sind und die Sterberate weit über dem Wert liegt, der eine akute Notsituation bezeichnet. Dies ergibt eine neue Ernährungsstudie, die von der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen Mitte Juni vorgelegt wurde. Die Helfer vor Ort beschreiben darin eine kritische Lage in dem Land im südlichen Afrika. Weiterlesen

Industrieländer sollen Afrika unter die Arme greifen

In einem offenen Brief fordert die Hilfsorganisation World Vision von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), sich während des G8-Gipfels im kanadischen Kananaskis eindringlich dafür einzusetzen, dass die Industrieländer mehr als bisher tun, um Afrika bei seiner wirtschaftlichen Entfaltung und sozialen Entwicklung zu unterstützen. World Vision ist der festen Überzeugung, dass eine gemeinsame Afrikapolitik nötig ist, um den Männern, Frauen und Kindern des schwarzen Kontinentes bessere Zukunftschancen zu gewähren. Weiterlesen

Politiker sollen Versprechen jetzt umsetzen

Die Regierungen der G8-Staaten sollen ihre Versprechen endlich wahr machen: Den Zugang zu wirksamen und bezahlbaren Medikamenten für die Entwicklungsländern ermöglichen. Dies forderte die internationale medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen anlässlich des G8-Gipfels in Kanada. Ein Drittel der Weltbevölkerung verfügt heute über keinen angemessen Zugang zu wichtigen Medikamenten, in einigen Ländern Afrikas trifft dies sogar auf 50 Prozent der Bevölkerung zu, teilt die Organisation mit. Für die große Mehrheit der HIV-Infizierten außerhalb der G8-Staaten sei eine Behandlung mit den gängigen antiretroviralen Medikamenten ein unerreichbarer Traum. Weiterlesen

No Angels: The Mission is possible!

No Angels und Jugendliche schicken Bundesumweltminister Jürgen Trittin mit guten Ideen nach Johannesburg. Mehr als 100.000 Jugendliche beteiligten sich an der bundesweiten Jugendaktion „Mission:possible – kämpft für die Umwelt“. Der Wettbewerb wurde vom Bundesumweltministerium initiiert – in Vorbereitung auf den Weltgipfel in Johannesburg. Über 7000 Schüler reichten Beiträge zum Umweltschutz ein: Wirtschaftssimulationen, Puppenspiele, Werbekonzepte, Raps, Videos, Internetseiten, Hörspiele, Poster, Modelle und zahlreiche Schulaktionen für die Umwelt. Die besten Projekte wurden in Berlin unter großem Star-Aufgebot prämiert. Bundesumweltminister Trittin: „Die Schülerinnen und Schüler haben mit großem Engagement teilgenommen und
damit eindrucksvoll gezeigt: The Mission is possible!“ Der Minister wird die Beiträge zum Weltgipfel für Umwelt und Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg mitnehmen. Weiterlesen

Afrika-Expertin hält Armutsbekämpfung für unrealistisch

Die Afrika-Beauftragte der Bundesregierung Uschi Eid hält das UN-Ziel, die Armut in Afrika bis 2015 zu halbieren, für unrealistisch. „Ich rechne eher damit, dass es noch 50 oder 100 Jahre dauert“, sagte die Grünen-Politikerin in einem Interview mit dem Hamburger Greenpeace Magazin. Eid, die auch parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit ist, betrachtet die „ambitionierte Zielvorgabe“ der UN
lediglich als „Ansporn, damit sich die Staatengemeinschaft jetzt zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung aufrafft“. Bei der G-8-Gipfelkonferenz am 26. und 27. Juni im kanadischen Kananaskis wollen sich die Staats- und Regierungschefs auch mit der Lage Afrikas befassen. Weiterlesen