Als Folge der Aids-Epidemie schließen sich Menschen im südlichen Afrika immer häufiger zu "Notgemeinschaften" zusammen. Das haben Forscher um den Gießener Soziologen Reimer Gronemeyer herausgefunden. Die Wissenschaftler arbeiten seit zwei Jahren an einem Forschungsprojekt "Soziale Folgen von Aids im südlichen Afrika", berichtet der "Gießener Anzeiger". Das Projekt werde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nun für zwei weitere Jahre mit insgesamt etwa 100.000 Euro gefördert, teilte Matthias Rompel vom Institut für Soziologie an der Justus-Liebig- Universität Gießen mit. Aus diesem Anlass präsentierte die Projektgruppe am Mittwoch ihre Arbeit der Öffentlichkeit. Rompel referierte auf dem Partnerschafts-Seminar in Wuppertal im August 2002 (dumela.net berichtete).
Armes reiches Angola
Wir sind im Osten Angolas unterwegs, entlang der zahlreichen Flussläufe. „Wir“ ist ein ARD-Kamerateam. Angola gehört zu den reichsten der Erde, weil es hier riesige Rohstoff-Vorkommen gibt, vor allem Öl und Diamanten. Doch sein Reichtum hat Angola arm gemacht – seit fast 30 Jahren tobt hier einer der längsten Bürgerkriege Afrikas, zwischen der korrupten MPLA-Regierung und den brutalen UNITA-Rebellen. Häufig bestimmen die Flussläufe den Frontverlauf. Denn hier werden Diamanten angeschwemmt und ausgegraben.
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Das „Mega-Event“ auf dem Hahn
Um das Botswana-Projekt etwas finanzierbarer zu machen, gehörte der Bereich hinter der Theke bei der Energy-House-Party am vergangenen Freitag und Samstag den Freiwilligen. Weiterlesen
Aids teilt die Welt
Die Probleme könnten gegensätzlicher nicht sein: Während in Europa die Lebenserwartung steigt, nimmt sie in Afrika dramatisch ab. 2010 werden die Deutschen eine Lebenserwartung von gut 78 Jahren haben. Ganz anders in Botswana: Dort werden die Neugeborenen des Jahres 2010 nur 27 Jahre alt werden wie ihre Vorfahren im 19. Jahrhundert. Das prognostiziert das Statistische Bundesamt der USA. Das berichtet die Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Weiterlesen
Botswanas Ex-Präsident ruft Afrika zur Einheit auf
Der ehemalige botswanische Präsident Sir Ketumile Masire hat die afrikanischen Staaten und die Mitgliedsländer Afrikanischen Union (AU) zum Aufbau einer politischen Einheit aufgefordert. Durch den gegenseitigen Beistand könne die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents sichergestellt werden, sagte der einstige Staatschef während einer Rede in der südafrikanischen Fort Hare University. Er rief die Staaten Afrikas auch dazu auf, gegenseitiges Blutvergießen zu verhindern sowie Nahrungsversorgung, Bildung und Gesundheitswesen sicherzustellen. Weiterlesen
Schnee auf dem Auto: Afrikaner ruft Polizei
Ein mit deutschem Wetter wenig vertrauter Afrikaner hat in Hildesheim wegen seines verschneiten Autos die Polizei alarmiert. Der 34-Jährige aus Gambia erstattete Berichten der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ zufolge Anzeige, weil unbekannte Täter das Dach seines roten Autos weiß eingefärbt hätten. Weiterlesen
Mindestlöhne für Farmarbeiter
Angestellten in der Landwirtschaft muss künftig ein Mindestlohn gezahlt werden. Das berichtet die „Allgeneine Zeitung Namibia“. Nach jahrelanger Diskussion sei damit erstmals in der Geschichte des südafrikanischen Landes ein Mindestlohn für Farmarbeiter festgelegt worden. Dazu … Weiterlesen
Fauxpas von Nelson Mandela gegenüber Oprah Winfrey
Als aufmerksamer, aber etwas taktloser Beobachter hat sich der ehemalige südafrikanische Präsident Nelson Mandela gezeigt. „Ich sehe, du hast abgenommen – ganz schön sogar. Sehr gut, sehr gut“, begrüßte der 84-jährige Friedensnobelpreisträger die US-Talkmasterin Oprah Winfrey zum Auftakt eines Benefiz-Diners im Botanischen Garten von Kapstadt. Die Talkshow-Diva, sonst nicht gerade auf den Mund gefallen, schwieg betreten. Das berichtet die Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Weiterlesen
Elton John lässt Lederhosen für Aids-Hilfe herunter
Der Popstar Elton John hat sich einer Meldung von „Rhein-Zeitung online“ zufolge zu Gunsten der Aids-Hilfe von seinen rosa Brokatlederhosen getrennt. Das mit einem gepolsterten rosa Herz verzierte Stück hatte der Popsänger 1974 bei einem Auftritt in New York mit Ex-Beatle John Lennon getragen. Das gute Stück kann nun für ein Mindestgebot von 56 000 Euro ersteigert werden. Weiterlesen
UN: Industrieländer tun zu wenig
Die Industrieländer vernachlässigen nach Feststellung der Vereinten Nationen ihr Engagement gegen den weiteren Anstieg der Weltbevölkerung. Dem neuen UN-Weltbevölkerungsbericht zufolge, der heute veröffentlicht wird, haben die reichen Länder im Jahr 2000 nur 46 Prozent der ursprünglich zugesagten Mittel in Bevölkerungsprogramme und Projekte für die gesundheitliche Basisversorgung investiert. Weiterlesen


