Chirac will ein Auge auf Afrika werfen

Gipfel  - Foto: Elysée
Eröffnung des Afrika-Frankreich-Gipfels im vergangenen Jahr in Kamerun. Foto: Archiv/elysée.fr

Bei der Eröffnung des 22. französisch-afrikanischen Gipfeltreffens in Paris haben in der vergangenen Woche der französische Präsident Chirac und der Uno-Generalsekretär Annan Friedensappelle an die Konfliktparteien in Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) gerichtet. Präsident Chirac versprach im Übrigen, Afrika ins Zentrum der Prioritäten Frankreichs zu rücken, berichtet die „Neue Zürcher Zeitung“. Weiterlesen

Wer stinkt, muss zu Fuß gehen

Nein zu Stinkern: Taxi-Fahrgäste, deren Deodorant unter der sengenden Sonne Südafrikas versagt, müssen in Johannesburg künftig mit einem längeren Fußmarsch rechnen. Mit einem Paket neuer Bestimmungen, die bis Ende Juni des Jahres vom Parlament verabschiedet sein sollen, erhalten die Fahrer der landestypischen Minibus-Taxen ein Vetorecht gegen schlecht riechende Passagiere. Dies berichtet die südafrikanische Zeitung „Sowetan“.

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Rollt erst die Pille, dann der Rubel?

Pillen  - Foto: Archiv/Wald
Gibt es bald günstigere Aids-Medikamente fürs südliche Afrika? Foto: Wald

Der Schweizer Pharmakonzern Pharmacia Corporation startet ein Pilotprogramm, mit dem er die medizinische Versorgung der Bevölkerung der ärmsten Entwicklungsländer verbessern will. Das Unternehmen will eigenen Angaben zufolge seine Lizenz für Delavirdine, ein Medikament, das die Symptome von HIV/Aids kuriert, an Pharma-Unternehmen weitergeben, die sich verpflichten, Delavirdine für die ärmsten Länder der Welt herzustellen und zu liefern. Botswana hat wegen seiner hohen Rate an HIV-Positiven Chancen, in das Programm aufgenommen zu werden. Delavirdine wurde von für Menschen mit einer HIV-Infektion entwickelt. Es ist seit 1997 in den USA zugelassen und gehört laut Angaben von Pharmacia zu den sogenannten antiretroviralen Therapien, die das amerikanische Gesundheitsministerium bei der Behandlung von HIV/Aids empfiehlt. Weiterlesen

Schwarzes Gold bald in schwarzer Hand?

In Südafrika drängt die Regierung darauf, dass nach der politischen Macht zunehmend auch die wirtschaftliche Macht in schwarze Hände gelangt. Der Bergbau- und Mineralölsektor wird bereits umgeschichtet; demnächst dürfte der Finanzbereich an der Reihe sein, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Doch den neuen Unternehmen fehlt neben der Erfahrung vor allem die Finanzkraft; dafür aber haben sie die Regierung hinter sich. Weiterlesen

Afrikas Wissenschaft blutet aus

Afrika, der vergessene Kontinent - Grafik: DWHH
Die globalen Geld-, Waren- und Informationsströme fließen an Afrika vorbei. Grafik: DWHH

Nach Schätzungen der UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) sind mittlerweile rund 30.000 promovierte Afrikaner ausgewandert. Geblieben sind nur rund 20.000 Experten mit Doktorgrad. Die Folge dieses sogenannten „brain drains�: südlich der Sahara kommt auf 10.000 Einwohner weniger als ein Wissenschaftler, in den Industrieländern sind es mehr als 30. Weiterlesen