Europäische Hilfe für afrikanischen Kampf gegen Aids, Malaria und Tuberkulose

Eine Initiative der EU-Kommission zu einer europäischen Partnerschaft mit der Dritten Welt beim Kampf gegen HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose ist vom Europäischen Parlament in Brüssel unterstützt worden. Das berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Es geht dabei um ein Forschungsprogramm zum Entwickeln neuer klinischer Methoden zur Bekämpfung dieser Krankheiten, an denen jährlich mehr als fünf Millionen Menschen sterben. Sie gelten laut NZZ-Angaben in Afrika als Haupthindernis für Entwicklungsfortschritte aus eigener Kraft. Weiterlesen

Banker in Simbabwe quasselt 36 Stunden ohne Pause

Ein Bank-Angestellter in der südafrikanischen Republik Simbabwe hat die bisher längste Rede der Welt gehalten, berichtet das Darmstädter Echo. Der 36-jährige Jonah Mungoshi redete in einem Theater der Hauptstadt Harare mehr als 36 Stunden ohne
Unterlass. Als er am Samstagvormittag die 26-Stunden-Grenze erreichte und damit den bisherigen Weltrekord einstellte, jubelte ihm die Handvoll Zuhörer, die noch ausgeharrt hatte, begeistert zu. Mungoshi, der auf
einem Tisch saß, wehrte den Beifall jedoch ab: „Ich muss weiterreden“, sagte er unbeirrt und schaffte es, seine Rede mit dem Titel „Wir allein“ noch zehn geschlagene Stunden auszudehnen. Weiterlesen

Entschädigung für Apartheid-Opfer

Rund 22.000 Südafrikaner, die unter dem einstigen Apartheidregime gelitten haben, sollen eine einmalige Entschädigungszahlung von je 30.000 Rand (3.575 Euro) erhalten. Dies gab der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki auf einer Sondersitzung des Parlaments in Kapstadt bekannt, berichtet die „Tagesschau“. Weiterlesen

Deutsches Geld für Minfirmen in Südafrika

Die bundesdeutsche Förderbank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt im Auftrag der Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen in Südafrika mit einem Darlehen über 30 Mio Euro. Zwischen der KfW und der südafrikanischen Entwicklungsbank Industrial Development Corporation (IDC) wurde bereits ein Darlehensvertrag unterzeichnet, teilte die KfW mit. Die IDC wird demnach Darlehen an kleine und mittlere Unternehmen vergeben. Bei den Darlehen handelt es sich um eine sogenannte Verbundfinanzierung, die sich sowohl aus einem günstigen Kredit aus Haushaltsmitteln des Bundes als auch aus Eigenmitteln der KfW. Es sei die erste Verbundfinanzierung der KfW im Afrika südlich der Sahara. Weiterlesen

Südafrika jagt Botswana Touristen ab

Besucherboom in Südafrika: Die weltweit höchste Zuwachsrate beim Tourismus verzeichnete im letzten Jahr Südafrika. Südafrika hatte im vergangenen Jahr 6,4 Millionen Besucher, geht aus Medienberichten hervor. Südafrika konnte den Nachbarländern Touristen abjagen. Simbabwe, Botswana und Lesotho wurden wegen der politischen Situation und der schlechten Infrastruktur gemieden, hieß es. Anders als diese Länder habe Südafrika zudem den Vorteil, dass dort die Verrechnungsbasis nicht der US-Dollar, sondern die Landeswährung ist, was trotz des Rand-Aufschwungs einen Urlaub hier sehr preiswert macht. Dennoch gibt es nach Auskunft der Tourismuschefin einige Negativfaktoren, etwa die langen Flugzeiten und die hohe Kriminalitätsrate. Weiterlesen

Aids-Medikamente sollen vor Ort hergestellt werden

„Ziel ist es, Aids-Medikamente in den betroffenen Ländern selbst zu produzieren. So kommen die Entwicklungsländer einen großen Schritt weiter auf dem Weg aus ihrer Abhängigkeit“, sagte Bernd Pastors, Geschäftsführer des Deutschen Medikamenten-Hilfswerks Action Medeor. Die Organisation werde in Äthiopien zusammen mit der thailändischen Pharmazeutin Krisana Kraisintu – sie hat das günstigtse Aids-Medikament der Welt entwickelt – und der Nichtregierungsorganisation „Initiative on Pharmaceutical Technology Transfer“ (IPTT) eine Produktionsstätte für Generika, also nachgemachte Medikamente, aufbauen. Weiterlesen

Fast alle jungen Deutschen schützen sich angeblich vor Aids

Es gibt immer noch viele junge Menschen in Deutschland, die die Aids-Gefahr unterschätzen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid unter 1000 Jugendlichen, die älter als 14 Jahre sind. 24 Prozent der 14- bis 29-jährigen Bundesbürger sagen, sie hätten keine Angst vor Aids, 14 Prozent nehmen „die Aids-Gefahr nicht so ernst“, neun Prozent „nehmen das mit dem Schutz vor Aids nicht so genau“, und acht Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind der Meinung, „die Aids-Gefahr wird übertrieben“. Zehn Prozent von ihnen glauben, Vertrauen sei wichtiger, als Kondome zu benutzen. Weiterlesen