Großmütter oft letzte Rettung für Aids-Waisen

Großmütter tragen  mit den Auswirkungen von Aids eine große Last. - Foto:  Archiv/Wald
Großmütter tragen mit den Auswirkungen von Aids eine große Last. – Foto: Archiv/Wald

Den Großmüttern von Aids-Waisen in Afrika widmet die Deutsche Welthungerhilfe den heutigen Weltfrauentag. Derzeit gibt es 11 Millionen Aids-Waisen in Afrika; bis 2010 werden 20 Millionen Kinder ihre Eltern oder einen Elternteil verloren haben. Damit sind Großmütter häufig die letzte Rettung vor Obdachlosigkeit; sie bilden das soziale Sicherungsnetz für Tausende von Kindern.
Allein in Südafrika werden schätzungsweise 500.000 Aids-Waisen von ihren Großmüttern versorgt. Weiterlesen

Entführte Jugendliche in Foltercamps verschleppt

Muagbe - Foto: Regierung Simbabwe
Simbabwes Präsident Robert Mugabe. Foto: Archiv/Regierung Simbabwe

Schwere Vorwürfe erheben Reporter der britischen BBC gegen den simbabwischen Staatschef Mugabe. Er soll den Befehl gegeben haben, tausende Kinder und Jugendliche zu entführen und in „Ausbildungscamps“ zum Foltern und Töten schulen. Die Jugendlichen würden dort körperlich und geistig gebrochen. Dann würde sie Mugabe als willenlose Vollstrecker im Kampf gegen seine Widersacher einsetzen. Weiterlesen

Klammer Kirchenkreis: Vier Pfarrstellen fallen weg

Nachdem im evangelischen Kirchenkreis Simmern-Trarbach der Stellenabbau in der Jugendarbeit schon seit Monaten beschlossene Sache ist, zeichnen sich nun im Bereich der Pfarrer Kürzungen ab. Drei Gemeindepfarrstellen und eine kreiskirchliche fallen langfristig weg. Das berichtet die „Rhein-Hunsrück-Zeitung“. Derzeit werde anhand eines Punktesystems, vorgegeben von der Landeskirche, jede Pfarrstelle überprüft und bewertet. Endgültig entscheiden wird die Sommersynode, das „Parlament“ des Kirchenkreises. Weiterlesen

Schmucke Erlöse sind “große Hilfe“

Schmuck aus Botswana, hergestellt von Aids-Kranken, findet beim Partnerschaftsseminar in Wuppertal reißenden Absatz. - Foto: Archiv/Wald

Schmuck aus Botswana, hergestellt von Aids-Kranken, findet beim Partnerschaftsseminar in Wuppertal reißenden Absatz. – Foto: Archiv/Wald

Seit September verkaufen Dumela e.V. und die Teilnehmenden des Workcamps 2003 auf ihren Informationsveranstaltungen Schmuck, den Aids-Kranke in Botswana hergestellt haben. Die erste Erlöstranche in Höhe von 1400 Pula (entspricht knapp 250 Euro) ist mittlerweile beim "Kgothatso"-Projekt eingetroffen. Das bestätigte jetzt die Leiterin der Initiative, die Deutsche Schwester Christa Kiebelstein. In einer E-Mail an Jutta Behn, Kassenwartin von Dumela e.V. und Leiterin des Workcamps, bezeichnet sie die Einnahmen aus Deutschland als "große Hilfe". "Kgothatso" ist Setswana, Landessprache in Botswana, und bedeutet: "Du bist nicht allein!" Weiterlesen