Dem südlichen Afrika steht ein harter Winter bevor

Vertrockneter 

Maiskolben auf einem Feld im südlichen Afrika. - Foto: World 

Vision
Vertrockneter Maiskolben auf einem Feld im südlichen Afrika.

– Foto: World Vision

Millionen Menschen in Lesotho, Malawi, Mosambik, Swasiland, Sambia und Simbabwe kämpfen mit immer weniger Mitteln zugleich gegen eine langanhaltende Nahrungsmittelkrise, gegen Armut und gegen die Folgen von Aids. Denn trotz grüner Felder sehen die Bauern im südlichen Afrika der nahenden Winterernte sehr besorgt entgegen. Besonders beim Hauptnahrungsmittel Mais drohen wieder massive Ernteverluste. „Viele Maispflanzen sind verdorrt, andere durch Wurmbefall geschädigt, weil die Regenfälle zu spät einsetzt haben“, berichtete Stefan Hagelüken, World Vision, nach Besuchen in Lesotho und Swasiland im April 2004. Weiterlesen

Neuer Super-Airbus für botswanische Regierung?

Airbus-Nase im Sonnenuntergang. - Foto: PR
Airbus-Nase im Sonnenuntergang. – Foto: PR

Botswanas Außenminister Mompati Merafhe besuchte in der vergangenen Woche das Hamburger Airbus-Werk. „Ich bin tief beeindruckt von dem Produktionsprogramm, der neuen Riesenhalle und der geradezu klinischen Sauberkeit in den Produktionsanlagen dieser Weltfirma“, sagte das Regierungsmitglied dem Hamburger Abendblatt. Merafhe hatte Medienberichten zufolge Interessen an einem Airbus 319 „mit Spitzenausstattung und großer Reichweite“, der möglicherweise neues Flugzeug der Regierung werden soll. Zudem könnte die jüngst privatisierte halbstaatliche Fluggesellschaft Air Botswana, die bislang nur kleine Maschinen britischer und italienischer Herkunft einsetzt, Interesse an Airbussen haben. Weiterlesen

Der Feind in meinem Beet?

Nambia ist nun auch  von Landenteignungen betroffen. - Karte: CIA/dunet
Nambia ist nun auch von Landenteignungen betroffen. – Karte: CIA/dunet

Auch Namibia enteignet jetzt mit Zwang. Das berichten zahlreiche Medien und Nachrichtenagenturen. „Enteignung löst Entsetzen aus“ titelte die Freitagsausgabe der in Namibia erscheinenden deutschsprachigen „Allgemeinen Zeitung“ (AZ). Laut Berichten von „Focus online“ sind zahlreiche Deutschstämmige von den Enteignungen betroffen. Das Ministerium für Landfragen forderte laut einem Bericht der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) mehrere Farmer – die genaue Anzahl konnten namibische Zeitungen nicht in Erfahrung bringen – auf, innerhalb 14 Tagen einen Preis für die zu enteignenden Grundstücke zu nennen. Weiterlesen

Südafrikas Riesenregierung tritt zusammen

Ein Tag nach den Feierlichkeiten zum zehnten Jahrestag des Endes der Apartheid hat der alte und neue Präsident Thabo Mbeki seine Regierungsmannschaft, das Kabinett, vorgestellt. Mitsamt allen Stellvertrertern hat es eine Größe von 50 Personen, darunter 22 Frauen. Vor zwei Wochen hatten in Südafrika Wahlen stattgefunden (dumela.net berichtete), die dem Afrikanischen Nationalkongress (ANC) einen klaren Wahlsieg beschert hatten. Weiterlesen

ELCB in schwerer Finanzkrise

Logo der ELCB. -  Foto: Archiv/Wald
Logo der ELCB. – Foto: Archiv/Wald

Die Evangelisch-Lutherische Kirche Botswanas (ELCB) steckt in einer tiefen Finanzkrise. Das berichtet das botswanische Nachrichtenmagazin „Mmegi – The Reporter“ in seiner aktuellen Ausgabe. Die Krise wiege so schwer, dass die Kirche Spendengelder in Höhe von 600.000 Pula (ca. 120.000 Euro) zweckentfremden musste, um die Gehälter der Angestellten bestreiten zu können. Nach Informationen von dumela.net treffen die Lohnzahlungen der ELCB-Beschägtigten seit Monaten zu spät ein. Weiterlesen

De Beers will neue Diamantenvorkommen in Botswana erschließen

Ein Teil der Debswana-Mine in Orapa. - Foto: Debswana
Ein Teil der Debswana-Mine in Orapa. – Foto: Debswana

Der südafrikanische De Beers-Konzern will in einem Zusammenschluss (Joint Venture) mit African Diamonds nach neuen Diamantenvorkommen in Botswana suchen. Dies gab das Unternehmen bekannt. De Beers ist bereits in allen Minen Botswanas aktiv. Dazu wurde der Debswana-Konzern gebildet, an dem der Staat Botswana und Debswana je 50 Prozent halten. Von einer erneuten Zusammenarbeit mit der botswanischen Regierung ist bei dem neuen Vorhaben jedoch nicht die Rede: De Beers werde 51 Prozent an dem gemeinsamen Unternehmen halten und African Diamonds 49 Prozent, teilten beide Firmen mit. Das Joint Venture müsse allerdings noch von den Behörden in Botswana genehmigt werden. Wo in Botswana der allfällige Abbau stattfinden soll, gab das Unternehmen nicht an. Weiterlesen