Deutsches Geld für Minfirmen in Südafrika

Die bundesdeutsche Förderbank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt im Auftrag der Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen in Südafrika mit einem Darlehen über 30 Mio Euro. Zwischen der KfW und der südafrikanischen Entwicklungsbank Industrial Development Corporation (IDC) wurde bereits ein Darlehensvertrag unterzeichnet, teilte die KfW mit. Die IDC wird demnach Darlehen an kleine und mittlere Unternehmen vergeben. Bei den Darlehen handelt es sich um eine sogenannte Verbundfinanzierung, die sich sowohl aus einem günstigen Kredit aus Haushaltsmitteln des Bundes als auch aus Eigenmitteln der KfW. Es sei die erste Verbundfinanzierung der KfW im Afrika südlich der Sahara. Weiterlesen

Südafrika jagt Botswana Touristen ab

Besucherboom in Südafrika: Die weltweit höchste Zuwachsrate beim Tourismus verzeichnete im letzten Jahr Südafrika. Südafrika hatte im vergangenen Jahr 6,4 Millionen Besucher, geht aus Medienberichten hervor. Südafrika konnte den Nachbarländern Touristen abjagen. Simbabwe, Botswana und Lesotho wurden wegen der politischen Situation und der schlechten Infrastruktur gemieden, hieß es. Anders als diese Länder habe Südafrika zudem den Vorteil, dass dort die Verrechnungsbasis nicht der US-Dollar, sondern die Landeswährung ist, was trotz des Rand-Aufschwungs einen Urlaub hier sehr preiswert macht. Dennoch gibt es nach Auskunft der Tourismuschefin einige Negativfaktoren, etwa die langen Flugzeiten und die hohe Kriminalitätsrate. Weiterlesen

Aids-Medikamente sollen vor Ort hergestellt werden

„Ziel ist es, Aids-Medikamente in den betroffenen Ländern selbst zu produzieren. So kommen die Entwicklungsländer einen großen Schritt weiter auf dem Weg aus ihrer Abhängigkeit“, sagte Bernd Pastors, Geschäftsführer des Deutschen Medikamenten-Hilfswerks Action Medeor. Die Organisation werde in Äthiopien zusammen mit der thailändischen Pharmazeutin Krisana Kraisintu – sie hat das günstigtse Aids-Medikament der Welt entwickelt – und der Nichtregierungsorganisation „Initiative on Pharmaceutical Technology Transfer“ (IPTT) eine Produktionsstätte für Generika, also nachgemachte Medikamente, aufbauen. Weiterlesen

Fast alle jungen Deutschen schützen sich angeblich vor Aids

Es gibt immer noch viele junge Menschen in Deutschland, die die Aids-Gefahr unterschätzen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid unter 1000 Jugendlichen, die älter als 14 Jahre sind. 24 Prozent der 14- bis 29-jährigen Bundesbürger sagen, sie hätten keine Angst vor Aids, 14 Prozent nehmen „die Aids-Gefahr nicht so ernst“, neun Prozent „nehmen das mit dem Schutz vor Aids nicht so genau“, und acht Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind der Meinung, „die Aids-Gefahr wird übertrieben“. Zehn Prozent von ihnen glauben, Vertrauen sei wichtiger, als Kondome zu benutzen. Weiterlesen

Waghalsige Luftsafari: Schweizer fliegen von Südafrika in die Heimat

Mitte April werden Pilot Rémy Scheidegger (28) und Copilotin Patricia Glauser (26) in Südafrika zur Luftsafari 2003 abheben. In einem knapp 500 Kilo schweren Propellerflugzeug werden die Abenteurer bei Geschwindigkeiten um die 100 Stundenkilometer über 20.000 Kilometer zurücklegen. „Dieses Projekt vereint alles, was ich liebe. Denn Fliegen ist meine grosse Leidenschaft und Abenteuer brauche ich wie Luft zum Atmen“, schwärmt Scheidegger, der die Idee zur besonderen Safari lieferte. Weiterlesen

Stoßzähne vom Power-Seller? Viel Spaß beim Bieten!

Der Naturschutzbund (Nabu) hat das Internet-Auktionshaus Ebay aufgefordert, alle Verkaufsangebote zu geschützten Tieren und Pflanzen oder Produkten daraus umgehend von seiner Website zu nehmen und solche Angebote künftig nicht mehr zuzulassen. „Wenn sich 160 Staaten verpflichtet haben, derartige Produkte nicht mehr zu handeln, sollte Ebay die Sache nicht auf die leichte Schulter nehmen und auf diese fragwürdige Weise zur Unterwanderung internationaler Artenschutzbestimmungen beitragen“,
sagte Birga Dexel vom Nabu. Weltweit seien rund 5.000 Tier- und 25.000 Pflanzenarten durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) geschützt. Weiterlesen

25 Millionen Aids-Waisen im Jahr 2010

Die Zahl der durch Aids zu Waisen gewordenen Kinder wird bis zum Jahr 2010 weltweit auf voraussichtlich 25 Millionen ansteigen. Das geht aus einer von UNAIDS, Unicef und USAID gemeinsam herausgegebenen Studie hervor. Mit diesem Zuwachs wird sich die Zahl der Aids-Waisen innerhalb von einem Jahrzehnt nahezu verdoppeln und entspricht damit der Einwohnerzahl von Belgien und den Niederlanden. Allein auf Afrika fallen 20 Millionen. Viele dieser Kinder werden keine erwachsenen Betreuer haben, die sich um sie kümmern, berichtet die Hilfsprganisation World Vision. Weiterlesen