Verrückte Hühner für Afrika

Mädchengruppe Kirchberg - Foto: privat
Die Mädchengruppe der Kirchengemeinde Kirchberg/Hunsrück sammelte für Workcamp und Aids-Projekt 350 Euro auf Gemeindefesten der Region. Foto: privat

Die Mädchengruppe der evangelischen Kirchengemeinde Kirchberg unterstützt die Partnerschaftsarbeit des Kirchenkreises tatkräftig. Die 16 Mädchen im Alter von elf bis 14 Jahren unter Leitung von Jugendreferentin Monika Schirp bastelten für Gemeindefeste und Basare und sammelten Spenden. Insgesamt brachten die Helferinnen rund 350 Euro auf. Das Geld fließt an Projekte im Partnerkirchenkreis in Botswana; die Partnerschaft zu den Christen in dem südafrikanischen Staat besteht seit 1983. Weiterlesen

Simbabwe braucht noch 700.000 Tonnen Nahrungsmittel

Muagbe - Foto: Regierung Simbabwe
Simbabwes Präsident Robert Mugabe. Foto: Archiv/Regierung Simbabwe

Die Regierung des südafrikanisches Staats Simbabwe bittet um weitere internationale Lebensmittelhilfen, um bis zu 5,5 Millionen Bewohner vor dem Hungertod zu bewahren. Das berichtet das „Darmstädter Echo“. Ein entsprechender Antrag sei bereits Anfang der Woche eingegangen, erklärte der zuständige Mitarbeiter des Welternährungsprogramms (World Food Programme, WFP) in der simbabwischen Hauptstadt Harare. Die Regierung des Landes rechne bis zur kommenden Haupternte Anfang 2004 mit einem zusätzlichen Bedarf von mehr als 700.000 Tonnen Getreide. Für die Bitte Simbabwes würden wahrscheinlich zunächst 350.000 Tonnen bereit gestellt, weitere 100.000 Tonnen stünden zur Verfügung, hieß es von Seiten des WFP. Weiterlesen

Recht und Gesetz: Hessische Sherriffs fahnden nach “Neger“

Kontrolle in einer deutschen Großstadt - Foto: Archiv/Wald

Zwei Polizeibeamte kontrollieren in einer deutschen Großstadt die Papiere eines Afrikaners. Foto: Archiv/Wald

Zurück in Zeiten des Kolonialismus: Auf einer Internet-Seite mit Pressemitteilungen der hessischen Polizei taucht bei der Schilderung eines Raubs auf offener Straße mehrfach das Wort „Neger“ auf. Es soll den mutmaßlichen Täter, offenbar ein Afrikaner, beschreiben. Das Polizeipräsidium Main-Taunus- Kreis verfasste, so der Hessische Rundfunk, die Meldung, die Pressestelle des Polizeipräsidiums Westhessen veröffentlichte sie nach Informationen von dumela.net über den Pressedienst polizeipresse.de, einer Tochterfirma der renommierten Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Meldung ist mittlerweile nicht mehr abrufbar. Weiterlesen

Liebestolle Elefanten stören Bush-Besuch im Busch

US-Präsident George W. Bush mit Elefant - Foto: White House
US-Präsident George W. Bush tätchelt den Stoßzahn eines Elefanten in Botswana. Foto: White House

Liebestolle Elefanten haben die Pläne den Besuch des amerikanischen Präsidenten George W. Bush durcheinander gebracht. Das berichtet die „Neue Zürcher Zeitung online“. Der Staatschef besuchte am gestrigen Donnerstag das Mokolodi-Reservat in Botswana, wo er auch vor der Presse sprechen wollte. Für den fotografischen Hintergrund wurden von den Presseberatern vier Elefanten bereit gestellt. Als jedoch der Wagen mit dem Präsidenten, seiner Frau Laura und der gemeinsamen Tochter Barbara vorfuhr, vergassen zwei der Elefanten die fürs Protokoll so wichtige Zurückhaltung und paarten sich. Weiterlesen

Bush in Afrika: Man kommt sich näher

US-Präsident George W. Bush bei seiner Rede in Südafrika - Foto: ARD/Tagesschau
US-Präsident George W. Bush bei seiner Rede in Südafrika. Foto: ARD

US-Präsident George W. Bush und sein südafrikanischer Kollege Thabo Mbeki haben sich am gestrigen Mittwoch darum bemüht, ihre Differenzen in der Simbabwe-Frage und wegen des Irak-Kriegs beizulegen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Südafrika hatte sich zuvor standhaft geweigert, stärkeren Druck auf Simbabwes umstrittenen Präsidenten Robert Mugabe auszuüben und den von den USA geführten Irak-Krieg strikt abgelehnt. Mbeki sei ein „ehrlicher Vermittler“ in Simbabwe, sagte Bush auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mbeki im südafrikanischen Pretoria. Bush und Mbeki berieten auch über die Handelsbeziehungen, die Krise in Liberia und die Immunschwächekrankheit Aids, unter der Südafrika mehr als jedes andere Land leidet. Bush hatte seine fünftägige Afrika- Reise am Dienstag im Senegal begonnen. Weitere Stationen sind Botswana, Uganda und Nigeria. Weiterlesen

Bush tourt auch durch Botswana

Bush  - Foto: White House
Amerikas Präsident George W. Bush begrüßt afrikanische Staatschefs im Februar 2002: Botswanas Präsident Festus Mogae of Botswana, Mosambiques Präsident Joaquim Albetto Chissano und Angolas Präsident Jose Eduardo dos Santos. Foto: Archiv/White House

US-Präsident Bush beginnt am heutigen Montag seine Reise durch fünf afrikanische Länder. Er wird in Botswana, Senegal, Südafrika, Uganda und Nigeria erwartet, berichtet der Deutschlandfunk. Das Weiße Haus hatte kürzlich angekündigt, den Kampf gegen Aids in Afrika und den Ländern der Karibik in den nächsten fünf Jahren mit 15 Milliarden Dollar zu unterstützen dumela.net berichtete. Zudem will die US-Regierung die Wirtschaftshilfe für Afrika in den kommenden drei Jahren um 50 Prozent erhöhen. „In Afrika …führen die USA die Bemühungen im Kampf gegen Aids an und retten Millionen von Leben mit der Heilkraft der Medizin“, sagte Bush in seiner wöchentlichen Rundfunkansprache am Samstag. Weiterlesen

“Verdächtige nicht nach Botswana gebracht“

Botswanas Präsident Festus Mogae - Foto: Archiv/BBC
Botswanas Präsident Festus Mogae. Foto: Archiv/BBC

Botswanas Präsident Festus Mogae hat Berichte dementiert, wonach fünf mutmaßliche Al Kaida-Unterstützer vom amerikanischen Geheimdienst CIA im südafrikanischen Kleinstaat Malawi festgenommen und nach Botswana deportiert worden seien (dumela.net berichtete). Mogae sagte der amerikanischen Nachrichtenagentur AP: „Es entspricht nicht der Wahrheit, dass irgendwelche Al-Kaida-Verdächtigen mit irgendeinem Flug hierhin gebracht worden sind. Die Geschichte stimmt nicht.“ Weiterlesen