In deutschen Re-Import-Firmen sind Aids-Medikamente aufgetaucht, die aus Hilfslieferungen der Firma GlaxoSmithKline (GSK) in afrikanische Länder stammen. Auch die im saarländischen Merzig ansässige Firma Kohlpharma ist ins Visier der Ermittler geraten. Das Unternehmen dementierte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. „Kohlpharma ist getäuscht worden“, hieß es zu den Vorwürfen aus der Pressestelle des Unternehmens. Weiterlesen
Aktionsbündnis verurteilt Schwarzhandel mit Aids-Medikamenten
„Dieser Skandal darf auf keinen Fall dazu führen, dass Pharmafirmen ihre Medikamente nicht mehr zu einem Vorzugspreis nach Afrika liefern“, erklärte ein Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Aids und Geschäftsführer des Medikamenten-Hilfswerks action medeor. Er bezieht sich auf den mutmaßlichen großangelegten Schmuggel mit Aids-Medikamenten, den der belgische Zoll vergangene Woche aufgedeckt hat. Weiterlesen
Welthungerhilfe mit neuem Generalsekretär
Hans-Joachim Preuss ist vom Vorstand der Deutschen Welthungerhilfe e. V. zum neuen Generalsekretär berufen worden. Preuss, bislang Leiter der Projektabteilung der Organisation, tritt sein Amt am 1. Januar 2003 an. Er folgt Volker Hausmann, der dieses Amt seit 1994 inne hatte. Hausmann wechselt zum gleichen Zeitpunkt als hauptamtlicher Geschäftsführer zur Stiftung Deutsche Welthungerhilfe. Weiterlesen
‚Gesichter der Welt‘ aus drei Kontinenten zeigen sich in Dresden
70 Portraits von Menschen aus Afrika, Asien und Lateinamerika werden bis zum 8. November 2002 in den Räumen des Max Planck-Instituts für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden präsentiert Hans Joachim Meyer, Präsident des Zentralkomitees deutscher Katholiken (ZdK), eröffnet am heutigen 8. Oktober 2002 die Ausstellung des Internationalen Katholischen Missionswerks Missio Aachen in Dresden. Die Ausstellung, die den Titel „Blickrichtungen – Gesichter der Welt“ trägt, wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden realisiert. Weiterlesen
Verbilligte Aids-Medikamente für Afrika nach Europa geschmuggelt
Für Aids-Kranke in Afrika bestimmte verbilligte Aids-Medikamente sind in Deutschland und den Niederlanden auf den Markt gebracht worden. Die Medizin hat einen Wert von über 14 Millionen Euro. Dies berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Es handelt sich um die Präparate Combivir, Epivir und Trizivir. Behörden in den beiden Ländern haben bereits Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Schmuggler aufgenommen. Die Verdächtigen sollen mit den Re-Importen afrikanische HIV-Kranke um deren Medizin gebracht haben. Auch bei einer saarländischen Firma wurde Medizin aus solchen Re-Importen sichergestellt; staatsanwaltliche Ermittlungen wurden bislang jedoch noch nicht aufgenommen, hieß es. Weiterlesen
Woche der Welthungerhilfe 2002 eröffnet
Mit einer „Matinee der Weltenbummler“ wurde am heutigen Sonntag in der ausverkauften Bonner Beethovenhalle die „Woche der
Welthungerhilfe“ 2002 eröffnet. Zuvor hatte bereits Bundespräsident Johannes Rau in einer Fernsehansprache zur Unterstützung der Arbeit der Deutschen Welthungerhilfe aufgerufen. Weiterlesen
Suchmaschine liefert makabere Angebote zu Aids in Afrika
Den Trick gibt es, seit es Suchmaschinen gibt: Wer dort etwa nach "Afrika Bücher" sucht, bekommt Werbung von Online-Buchversendern und virtuellen Auktionshäusern eingeblendet – selbstverständlich zum Thema "Afrika Bücher". Einige Suchmaschinen treiben mit den Suchbegriffen der Nutzer jedoch ein makabares Spiel. dumela.net ist auf einen solchen Fall durch Zufall aufmerksam geworden.
Die Malaria ist entschlüsselt
Forscher haben jetzt das Erbgut von Anopheles-Mücke und Malaria-Erreger entschlüsselt. Für etwa eine Million Menschen ist das feine Sirren der Mücke jedes Jahr der Klang des Todes. Dies berichtet die „Rhein-Zeitung online“. Die Weibchen der Anopheles-Mücke folgen selbst feinsten Duftspuren des Menschen, bohren ihren feinen Stechrüssel tief in die Haut der Opfer und saugen sich bis zum Vierfachen des eigenen Gewichtes mit Blut voll. Mit ihrem Speichel spritzen sie oft einen einzelligen Winzling in die Adern des Menschen – „Plasmodium falciparum“, den Erreger der Malaria.
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Ein neues Zuhause für die „Buschkinder“
In Mosambik wurde am heutigen 4. Oktober das dritte SOS-Kinderdorf des Landes eröffnet. 152 Kinder, die ihre Eltern durch HIV/Aids, Bürgerkrieg oder die Flutkatastrophe vor zwei Jahren verloren haben, finden hier ein dauerhaftes Zuhause. In der ebenfalls neuen SOS-Hermann-Gmeiner-Schule werden über 1300 Kinder zur Schule gehen. Die meisten von ihnen erhalten hier zum ersten Mal in ihrem Leben Schulunterricht. Weiterlesen
Oberfränkische Schwestern gehen nach Simbabwe
Die evangelische Communität Christusbruderschaft Selbitz im Landkreis Hof will noch in diesem Jahr drei Schwestern ins südafrikanische Simbabwe zur Bekämpfung der Immunschwäche-Krankheit Aids entsenden. Dies berichtet die in Hof erscheinende Tageszeitung „Fränkischer Tag“. Die „Selbitzer Schwestern“, unter ihnen auch die Hunsrückerin Gertrud Konrad, waren jahrelang im botswanischen Ort Sehitwa in einer Missionsstation tätig. Die Kirchenkreis-Jugendgruppe besuchte die Station während des Workcamps im Jahr 1999. Weiterlesen


