|
|
| Amerikas Präsident George W. Bush. Foto: White House |
Ein „heimlicher Krieg gegen Kondome“ werde von der US-Regierung geführt, heißt es in einem kritischen Kommentar von Nicholas Kristof in der „New York Times“. In den vergangenen Jahren hätten konservative Gruppen rund um US-Präsident George W. Bush den „Kondomen den Krieg erklärt“. Dazu führten sie eine „selten verrückte Kampagne“, die aber im Falle ihres Erfolgs Millionen Aids-Tote weltweit verursachen könnte, berichtet die Tiroler Zeitung. Fundamentalistische christliche Gruppen behaupteten in E-Mails, dass Kondome kleine Poren hätten die für die noch kleineren Aids-Viren durchlässig seien – obwohl Elektronenmikroskope keine solchen Poren finden könnten. Diese „Desinformations- Kampagne“ solle offenbar den Nutzen von Kondomen in Zweifel ziehen. In Texas gebe es bereits Radio-Spots, in denen der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten durch Kondome offen bestritten werde. Auf der Web-Site des US-Zentrums für Seuchenkontrolle (CDC) sei Information über Kondome entfernt und durch einen Hinweis ersetzt worden, dass diese „möglicherweise nicht funktionieren“. Weiterlesen


