Fischer reist nach Afrika

Logo Auswärtiges Amt - Grafik:  Archiv/Auswärtiges Amt
Logo Auswärtiges Amt – Grafik: Archiv/Auswärtiges Amt

Bundesaußenminister Joschka Fischer beginnt am heutigen Dienstag eine fünftägigen Reise nach Afrika, die ihn auch in zwei südafrikanische Länder führen wird. Er wird Mali, Namibia und Südafrika besuchen. In den drei Ländern sind neben Gesprächen mit den Außenministern auch Begegnungen mit den Staatspräsidenten vorgesehen. Bundesaußenminister Fischer wird auf seiner Reise von Mitgliedern des Deutschen Bundestags, Angehörigen von Nichtregierungsorganisationen und Wirtschaftsvertretern begleitet. Weiterlesen

Mitarbeiter von einziger unabhängiger Zeitung Simbabwes in Haft

Eine Ausgabe der Daily News aus Harare,  Simbabwe - Foto: PR
Eine Ausgabe der Daily News aus Harare, Simbabwe – Foto: PR

Bereits nur einen Tag nach der Aufhebung des Verbotes der einzigen unabhängigen Tageszeitung Simbabwes sind mindestens 18 Mitarbeiter der Zeitung in Haft gekommen. Mehrere Menschen seien direkt aus ihren Büros der Zeitung „Daily News“ auf ein Polizeirevier gebracht worden, geht aus Medienberichten hervor. Auch Mitherausgeber und Reporter der Sonntagsausgabe der Zeitung seien unter den Festgenommenen. Weiterlesen

Südliches Afrika: Eine von 16 Müttern kommt nicht durch

Sterberisiko Schwangerschaft: Frauen im südlichen Afrika tragen laut einer Studie des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen, Unicef, weltweit das höchste Risiko, an den Folgen einer Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes zu sterben. Dies teilt Unicef Anfang der Woche mit. Im südlichen Afrika überlebe eine von 16 Schwangeren die Geburt ihres Kindes nicht. Damit ist das Sterberisiko für Schwangere und Wöchnerinnen wesentlich höher als beispielsweisein Deutschland: Dort liege dieses Risiko bei eins zu 8000, berichtete Unicef. Weiterlesen

Opposition boykottiert Wahlen in Swasiland

Karte Swasiland - Grafik:  Archiv/CIA/dumela.net
Karte Swasiland – Grafik: Archiv/CIA/dumela.net

In dem flächenmäßig kleinen südafrikanischen Königreich Swasiland haben am vergangenen Wochenende Wahlen zum Parlament stattgefunden. Der Gewerkschaftsverband von Swasiland (SFTU) und die verbotene Oppositionspartei People’s United Democratic Movement (PUDM) hatten zum Boykott der Wahlen aufgerufen. Zuvor hatten beide Akteure einem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) zufolge die Wahlen als sinnlos bezeichnet. Auch Diplomaten westlicher Staaten haben, so das Blatt weiter, indirekt Kritik an der Abstimmung geübt. Organisierte Parteien, Kennzeichen jeder Demokratie, waren bei den jüngsten Parlamentswahlen nicht zugelassen. Der absolutistisch regierende Monarch des Landes, Mswati III., war in den vergangenen Jahren wegen seiner unumschränkten Macht immer wieder kritisiert worden. Weiterlesen

Fussball-Weltmeisterin erblickte in Botswana das Licht der Welt

Die Golden Goal-Schützin Nia Künzer kam vor 23 Jahren in Botswana als Nia Tsholofelo zur Welt. Das berichtet die „Ostsee-Zeitung“. Ihre Eltern waren in Afrika damals als Entwicklungshelfer tätig. Mit acht Geschwistern ist sie im Albert- Schweitzer-Kinderdorf in Wetzlar aufgewachsen, wobei nur ein Bruder ihr leiblicher war. Der drei anderen Jungs und vier Mädchen, die teilweise aus sozial geschädigten Familien stammten, wurden von Künzers Eltern angenommen. Sie alle waren auch die ersten, die nach dem Erfolg ihre Glückwünsche auf der Mailbox ihres Handys hinterließen, berichtet das Blatt weiter. Weiterlesen

Air Botswana bald in privater Hand

Eine Maschine von Air Botswana wird auf dem Rollfeld in Gaborone entladen. - Foto: Archiv/Wald
Eine Maschine von Air Botswana wird auf dem Rollfeld in Gaborone entladen. – Foto: Archiv/Wald

Die einzige botswanische Fluggesellschaft, Air Botswana, die sich seit ihrer Gründung in Staatsbesitz befindet, wird privatisiert. Wie die Nachrichtenagentur BOPA (Botswana Press Agency) meldete, verfolge das Ministerium für Transport und Verkehr dieses Ziel weiter, obwohl sich die bisherige Hauptinteressentin für eine Übernahme, Air Mauritius, aus den Verhandlungen zurückgezogen hat. Die Airline habe mitgeteilt, sie sehe sich nicht länger in der Lage, an den Verhandlungen teilzunehmen. Neben Air Mauritius war auch die südafrikanische Linie Comair als Übernahmepartner im Gespräch. Mit Air Botswana waren die Teilnehmenden des diesjährigen Workcamps von Johannesburg nach Gaborone und zurück geflogen. Weiterlesen

Wasserdiebe gefährden Versorgung der Armen

Wasser für den Garten - Foto:  Wald
Das feuchte Nass für diesen Garten wird bezahlt, doch manche zapfen lieber Gratis-Wasser an. – Foto: Wald

Botswanische Gemeinden stellen Armen und Bedürftigen, beispielsweise Aids-Waisen, einen kostenlosen Wasseranschluss. Doch das Gratis-Nass lockt zunehmend Wasserdiebe an: Der stellvertretende Bürgermeister der ostbotswanischen Stadt Selebi-Phikwe, Tebogo Venson, erklärte, dass die Kommune über das Ausmaß des Wasserdiebstahls überaus besorgt sei. Während einer Gemeindeversammlung, der sogenannten kgotla, im Viertel Ikageleng erklärte der Vize-Bürgermeister, der Missbrauch der subventionierten Wasseranschlüsse nehme mittlerweile unverschämte Ausmaße an. So zapften manche Nachbarn nur alllzu gerne das geschenkte Nass wiederrechtlich an, um den eigenen Garten für lau zu wässern. Weiterlesen