World Vision: Notfalls mit Gen-Food helfen

Sind gentechnisch veränderte Nahrungsmittel ein Segen der modernen Forschung? Sind sie also die Antwort auf die Probleme des Welthungers? Oder laufen hungernde Menschen in aller Welt Gefahr, Opfer übereifriger Wissenschaftler und gewinnorientierter Konzerne zu werden? Denn es gibt noch keine Langzeitstudien über den Verzehr von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln gibt? Vor dem Hintergrund des Welternährungstages am heutigen 16. Oktober bezieht auch World Vision, der nach eigenen Angaben weltweit größte Partner des UN-Welternährungsprogramms, Position zu dieser komplexen Problematik. Weiterlesen

Dürre im Süden Afrikas lässt Kinder verhungern

Die Hungersnot im Süden Afrikas spitzt sich zu: 14 Millionen Menschen sind nach UN-Angaben auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Um schnelle Hilfe für hungernde Kinder bittet das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes (td) um Spenden. „Die Kinder leiden am schwersten unter den Folgen der Dürre“, erklärte Ulrich Tietze, tdh-Koordinator im südlichen Afrika. „Etwa die Hälfte der Betroffenen sind Kinder. Die Unterernährung hat für sie besonders fatale Folgen: Die Widerstandskräfte werden geschwächt; Krankheiten wie Masern, Malaria und Aids breiten sich schnell aus.“ Weiterlesen

Pharmaimporteur widerspricht Vorwürfen, Aids-Medikamente missbraucht zu haben

In deutschen Re-Import-Firmen sind Aids-Medikamente aufgetaucht, die aus Hilfslieferungen der Firma GlaxoSmithKline (GSK) in afrikanische Länder stammen. Auch die im saarländischen Merzig ansässige Firma Kohlpharma ist ins Visier der Ermittler geraten. Das Unternehmen dementierte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. „Kohlpharma ist getäuscht worden“, hieß es zu den Vorwürfen aus der Pressestelle des Unternehmens. Weiterlesen

Aktionsbündnis verurteilt Schwarzhandel mit Aids-Medikamenten

„Dieser Skandal darf auf keinen Fall dazu führen, dass Pharmafirmen ihre Medikamente nicht mehr zu einem Vorzugspreis nach Afrika liefern“, erklärte ein Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Aids und Geschäftsführer des Medikamenten-Hilfswerks action medeor. Er bezieht sich auf den mutmaßlichen großangelegten Schmuggel mit Aids-Medikamenten, den der belgische Zoll vergangene Woche aufgedeckt hat. Weiterlesen

Welthungerhilfe mit neuem Generalsekretär

Hans-Joachim Preuss ist vom Vorstand der Deutschen Welthungerhilfe e. V. zum neuen Generalsekretär berufen worden. Preuss, bislang Leiter der Projektabteilung der Organisation, tritt sein Amt am 1. Januar 2003 an. Er folgt Volker Hausmann, der dieses Amt seit 1994 inne hatte. Hausmann wechselt zum gleichen Zeitpunkt als hauptamtlicher Geschäftsführer zur Stiftung Deutsche Welthungerhilfe. Weiterlesen

‚Gesichter der Welt‘ aus drei Kontinenten zeigen sich in Dresden

70 Portraits von Menschen aus Afrika, Asien und Lateinamerika werden bis zum 8. November 2002 in den Räumen des Max Planck-Instituts für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden präsentiert Hans Joachim Meyer, Präsident des Zentralkomitees deutscher Katholiken (ZdK), eröffnet am heutigen 8. Oktober 2002 die Ausstellung des Internationalen Katholischen Missionswerks Missio Aachen in Dresden. Die Ausstellung, die den Titel „Blickrichtungen – Gesichter der Welt“ trägt, wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden realisiert. Weiterlesen

Verbilligte Aids-Medikamente für Afrika nach Europa geschmuggelt

Für Aids-Kranke in Afrika bestimmte verbilligte Aids-Medikamente sind in Deutschland und den Niederlanden auf den Markt gebracht worden. Die Medizin hat einen Wert von über 14 Millionen Euro. Dies berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Es handelt sich um die Präparate „Combivir“, „Epivir“ und „Trizivir“. Behörden in den beiden Ländern haben bereits Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Schmuggler aufgenommen. Die Verdächtigen sollen mit den Re-Importen afrikanische HIV-Kranke um deren Medizin gebracht haben. Auch bei einer saarländischen Firma wurde Medizin aus solchen Re-Importen sichergestellt; staatsanwaltliche Ermittlungen wurden bislang jedoch noch nicht aufgenommen, hieß es. Weiterlesen

Suchmaschine liefert makabere Angebote zu Aids in Afrika

Den Trick gibt es, seit es Suchmaschinen gibt: Wer dort etwa nach "Afrika Bücher" sucht, bekommt Werbung von Online-Buchversendern und virtuellen Auktionshäusern eingeblendet – selbstverständlich zum Thema "Afrika Bücher". Einige Suchmaschinen treiben mit den Suchbegriffen der Nutzer jedoch ein makabares Spiel. dumela.net ist auf einen solchen Fall durch Zufall aufmerksam geworden.

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Die Malaria ist entschlüsselt

Forscher haben jetzt das Erbgut von Anopheles-Mücke und Malaria-Erreger entschlüsselt. Für etwa eine Million Menschen ist das feine Sirren der Mücke jedes Jahr der Klang des Todes. Dies berichtet die „Rhein-Zeitung online“. Die Weibchen der Anopheles-Mücke folgen selbst feinsten Duftspuren des Menschen, bohren ihren feinen Stechrüssel tief in die Haut der Opfer und saugen sich bis zum Vierfachen des eigenen Gewichtes mit Blut voll. Mit ihrem Speichel spritzen sie oft einen einzelligen Winzling in die Adern des Menschen – „Plasmodium falciparum“, den Erreger der Malaria.
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