Mehr Solidarität für Afrika gefordert

Der Kampf gegen Aids muss wieder stärker ins Bewusstsein rücken. Das forderte das international tätige Kinderhilfswerk Plan anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember,
der in diesem Jahr das Thema Stigmatisierung und Diskriminierung aufgriff (dumela.net berichtete). Während sich in der westlichen Welt nur noch eine Minderheit für das Thema Aids interessiere, hinterließe die Epidemie vor allem in Afrika Folgen, wie es sonst nur Kriege vermögen. Von den 40 Millionen HIV-Infizierten weltweit lebten mehr als 70 Prozent in Afrika südlich der Sahara, teilte die Organisation mit. Damit gehöre diese Region zu den am stärksten betroffenen weltweit. Täglich würden dort 5.500 Kinder, Frauen und Männer in Afrika an den Folgen von Aids sterben. Weiterlesen

Afrika klickt noch zaghaft

Das Internet kommt in Afrika langsam zum Zug: Seit Mitte der 90er Jahre das Informationszeitalter in Afrika begonnen hat, gibt es beim Nutzen des weltweiten Netzes einen rasanten Aufschwung. Das berichtet der Online-Nachrichtendienst Heise Online. Einer kürzlich veröffentlichten UN-Studie zufolge stieg die Zahl der privaten Surfer in den vergangenen anderthalb Jahren um 20 Prozent an. Doch es gibt Einschränkungen: Die meisten afrikanischen Dörfer bleiben abgelegen – auch für das Internet. Telefonanschlüsse und damit der Zugang beschränken sich oft auf größere Städte und sind überdies für die meisten Afrikaner
unbezahlbar, berichtet Heise Online weiter. Weiterlesen

Bund soll mehr für Kampf gegen Aids zahlen

Anlässlich des Welt-Aids-Tags rief die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen Regierungen, internationale Organisationen und Geberländer auf, die Programme zum Behandeln von HIV/Aids-Patienten in ärmeren Ländern auszuweiten. Die Organisation forderte die Regierungen der Industrieländer auf, mehr Geld für die Behandlung bereitzustellen und den Schutz der Gesundheit in ärmeren Ländern nicht zu Gunsten eigener Interessen
einzuschränken. Zudem müssten die Arzneimittelpreise drastisch gesenkt
werden. Weiterlesen

Einen Euro in Afrikas Zukunft investieren

Mit der Kollekte für die Afrika-Mission im Januar 2003 startet die Hilfsorganisation Missio eine bundesweite Hilfsaktion für die Pastoralarbeit der katholischen Kirche in Afrika. Unter dem Motto „Ein Euro für Afrika – Der Zukunftsfonds“ ruft das internationale katholische Missionswerk Missio auf, in die Zukunft der Menschen zu investieren, die sich für die freie Entwicklung ihrer Mitmenschen, für Gerechtigkeit und Versöhnung einsetzen. Die Aktion beginnt mit den Kollekten zum Afrikatag zwischen dem 1. und 12. Januar 2003 und mit der Ausschreibung eines Kreativ-Wettbewerbs in den über 13.000 katholischen Pfarrgemeinden in Deutschland. Mit der Prämierung der Beiträge in Aachen am 23. August 2003, dem Internationalen Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung, endet die Kampagne. Weiterlesen

Mobiles Aids-Labor erfolgreich in Afrika eingesetzt

Bereits fünf Monate nach der Präsentation des weltweit ersten mobilen Aids-Labors auf dem Welt-Aids-Kongress in Barcelona sind die ersten Laborfahrzeuge in afrikanischen Ländern südlich der Sahara im Einsatz. Die mit einer günstigen und präzisen Diagnosetechnik für das Feststellen des HI-Virus ausgestatteten Geländefahrzeuge können jeweils bis zu 10.000 Patienten mit Therapie
und Therapiekontrolle versorgen. Das Gefährt wurde von zwei Biotechnologie-Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Universität Münster entwickelt. Weiterlesen

Johanniter bauen Hilfe im südlichen Afrika aus

Weltweit sind 42 Millionen Menschen Aidskrank oder HIV-infiziert. 70 Prozent leben im südlichen Afrika. Allein im laufenden Jahr kommen fünf Millionen Neuinfizierte hinzu, hiervon stammen 3,5 Millionen Menschen aus der Region südlich der Sahara. Angesichts dieser erschreckenden Zahlen bauen die Johanniter, eine deutsche Hilfsorganisation, ihr Aids-Hilfe-Programm für die Region aus. Weiterlesen

‚Düsteres Bild, aber Aufklärung hilft‘

Immer noch sehen die Statistiken düster aus. In Afrika, weiterhin der am stärksten von HIV und Aids betroffene Kontinent, leben rund 29 Millionen der weltweit 42 Millionen Infizierten. Die Folgen für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben sind erschreckend: Die Waisenhäuser füllen sich und in manchen Dörfern gibt es nur noch Alte und Kinder, niemanden mehr, der die Äcker bestellt, und auch immer weniger Berufstätige wie Arbeiter, Lehrer und Krankenpfleger. Weiterlesen