Rollt erst die Pille, dann der Rubel?

Pillen  - Foto: Archiv/Wald
Gibt es bald günstigere Aids-Medikamente fürs südliche Afrika? Foto: Wald

Der Schweizer Pharmakonzern Pharmacia Corporation startet ein Pilotprogramm, mit dem er die medizinische Versorgung der Bevölkerung der ärmsten Entwicklungsländer verbessern will. Das Unternehmen will eigenen Angaben zufolge seine Lizenz für Delavirdine, ein Medikament, das die Symptome von HIV/Aids kuriert, an Pharma-Unternehmen weitergeben, die sich verpflichten, Delavirdine für die ärmsten Länder der Welt herzustellen und zu liefern. Botswana hat wegen seiner hohen Rate an HIV-Positiven Chancen, in das Programm aufgenommen zu werden. Delavirdine wurde von für Menschen mit einer HIV-Infektion entwickelt. Es ist seit 1997 in den USA zugelassen und gehört laut Angaben von Pharmacia zu den sogenannten antiretroviralen Therapien, die das amerikanische Gesundheitsministerium bei der Behandlung von HIV/Aids empfiehlt. Weiterlesen

Schwarzes Gold bald in schwarzer Hand?

In Südafrika drängt die Regierung darauf, dass nach der politischen Macht zunehmend auch die wirtschaftliche Macht in schwarze Hände gelangt. Der Bergbau- und Mineralölsektor wird bereits umgeschichtet; demnächst dürfte der Finanzbereich an der Reihe sein, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Doch den neuen Unternehmen fehlt neben der Erfahrung vor allem die Finanzkraft; dafür aber haben sie die Regierung hinter sich. Weiterlesen

Afrikas Wissenschaft blutet aus

Afrika, der vergessene Kontinent - Grafik: DWHH
Die globalen Geld-, Waren- und Informationsströme fließen an Afrika vorbei. Grafik: DWHH

Nach Schätzungen der UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) sind mittlerweile rund 30.000 promovierte Afrikaner ausgewandert. Geblieben sind nur rund 20.000 Experten mit Doktorgrad. Die Folge dieses sogenannten „brain drains�: südlich der Sahara kommt auf 10.000 Einwohner weniger als ein Wissenschaftler, in den Industrieländern sind es mehr als 30. Weiterlesen

EU: Kein Gipfel mit Mugabe

Muagbe - Foto: Regierung Simbabwe
Simbabwes alter neuer Präsident Robert Mugabe. Foto: Archiv/Regierung Simbabwe

Die Europäische Union (EU) hat den 5. April geplanten EU-Afrika-Gipfel in Lissabon auf unbestimmte Zeit verschoben. Das geht aus Medienberichten hervor. Der griechische EU-Ratsvorsitz habe demnach keine sicheren Garantien erhalten können, dass der simbabwische Präsident Robert Mugabe nicht an dem Gipfeltreffen teilnehmen werde, verlautete als Begründung. Weiterlesen

Mugabe auf dem Gipfel: Darf er oder darf er nicht?

Europaparlament  - Foto: EP
Im Europäischen Parlament Straßburg macht ein rauher Wind gegen Mugabe die Runde. Foto: Europar

Das Europaparlament in Straßburg will eine harte Gangart gegen Simbabwes Staatschef: Die Versammlung hat Medienberichten zufolge gelockerte Sanktionen gegen das südafrikanische Land abgelehnt. Wegen der andauernden massiven Menschenrechtsverletzungen müsse die EU ihre Sanktionen vielmehr verschärfen, forderten die Parlamentarier am gestrigen Donnerstag. Außerdem müsse der EU-Ministerrat dem autoritär regierenden Präsidenten Robert Mugabe und seiner Regierung die Teilnahme am EU-Afrika-Gipfel verwehren, der im April in Lissabon geplant ist. Weiterlesen

Pop-Botschaft der Hilfe für Afrika

Bush  - Foto: White House
Cover von Judy Baileys jüngsten Album „Run to you“. Foto: JudyBailey.com

Menschen ein „greifbares Stück Hoffnung“ bringen, das ist das erklärte Ziel der christlichen Pop-Sängerin Judy Bailey. Gemeinsam mit dem weltweit operierenden Hilfswerk World Vision will die in London geborene Künstlerin jetzt ihre „Pop-Botschaft der Hilfe“ auch nach Afrika bringen. Zusammen mit einem World Vision-Team unternahm Judy Bailey Ende Januar eine zehntägige Tour durch Ost-Afrika. Auf dem Reiseplan standen verschiedene World Vision-Nothilfe-Programme in der Demokratischen Republik Kongo sowie Projekte der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit in Tansania. Dort besuchte Judy Bailey auch ihr persönliches Patenkind Asha. „Die Not vieler Menschen in der ganzen Welt hat mich schon immer sehr bewegt“, erklärte die Sängerin. „Und ich bin fest entschlossen, meinen kleinen Teil dazu beizutragen, dass diesen Menschen geholfen wird.“ Weiterlesen

US-Dollars für Aids-Projekte in Botswana

Bush  - Foto: White House
Amerikas Präsident George W. Bush begrüßt afrikanische Staatschefs im Februar 2002: Botswanas Präsident Festus Mogae of Botswana, Mosambiques Präsident Joaquim Albetto Chissano und Angolas Präsident Jose Eduardo dos Santos. Foto: Archiv/White House

US-Präsident George W. Bush hat in seiner Rede zur Lage der Nation vergangene Woche ein Hilfsprogramm zur Bekämpfung der Immunschwächekrankheit Aids in Afrika und der Karibik vorgeschlagen. Es hat ein Volumen von 15 Milliarden Dollar (13,9 Milliarden Euro) über die kommenden fünf Jahre. Auch unser Partnerland Botswana ist unter den Empfängerländern. Die Initiative muss von US-Kongress gebilligt werden. Bush sprach von einem „Werk der Barmherzigkeit“, das über alle gegenwärtigen internationalen Hilfsbemühungen für Afrika hinausgehe, berichtet die „Tiroler Zeitung“. Weiterlesen