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Gibt es bald günstigere Aids-Medikamente fürs südliche Afrika? Foto: Wald
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Der Schweizer Pharmakonzern Pharmacia Corporation startet ein Pilotprogramm, mit dem er die medizinische Versorgung der Bevölkerung der ärmsten Entwicklungsländer verbessern will. Das Unternehmen will eigenen Angaben zufolge seine Lizenz für Delavirdine, ein Medikament, das die Symptome von HIV/Aids kuriert, an Pharma-Unternehmen weitergeben, die sich verpflichten, Delavirdine für die ärmsten Länder der Welt herzustellen und zu liefern. Botswana hat wegen seiner hohen Rate an HIV-Positiven Chancen, in das Programm aufgenommen zu werden. Delavirdine wurde von für Menschen mit einer HIV-Infektion entwickelt. Es ist seit 1997 in den USA zugelassen und gehört laut Angaben von Pharmacia zu den sogenannten antiretroviralen Therapien, die das amerikanische Gesundheitsministerium bei der Behandlung von HIV/Aids empfiehlt. Weiterlesen