Kritisch-britisch: Simbabwe wirft Reporter trotz USA-Protest raus

Muagbe - Foto: Regierung Simbabwe
Simbabwes alter neuer Präsident Robert Mugabe. Foto: Archiv/Regierung Simbabwe

Das US-Außenministerium hat bei der simbabwischen Regierung gegen die Ausweisung eines US-Journalisten protestiert. Die von staatlicher Seite erzwungene Ausreise des Journalisten Andrew Meldrum, der 23 Jahre lang in dem afrikanischen Land gelebt hatte, sei „ein Beispiel für die anhaltende Aushebelung von Grundrechten“ unter der Regierung von Präsident Robert Mugabe, sagte US- Außenamtssprecherin Lynn Cassel am vergangenen Freitag in Washington, berichtet das „Darmstädter Echo“. Weiterlesen

US-Cash gegen HIV in Afrika

Die USA wollen mit einem Aktionsprogramm im Umfang von rund 15 Milliarden Dollar (umgerechnet etwa 14 Milliarden Euro) Aids in Afrika und der Karibik bekämpfen. Ein entsprechendes Gesetz wurde am heutigen Freitag im US-amerikanischen Senat in Washington einstimmig verabschiedet. Weiterlesen

Aids-Virus bereits seit 1940 im Umlauf?

Muss die Geschichte des HI-Virus umgeschrieben werden? Das in Westafrika verbreitete Aids-Virus HIV-2 habe bereits Anfang der 40er Jahre Menschen in Guinea-Bissau befallen. Das berichtet „Die Rheinpfalz online“ und beruft sich dabei auf die Aussagen eines internationalen Forschungsteams, das seine Erkenntnisse in einer Vorabpublikation des Fachmagazins „PNAS“ veröffentlichte. Demnach seien zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges in den 60er Jahren zunehmend Menschen infiziert worden. Dadurch sei eine Epidemie ausgelöst worden.
Offiziell „entdeckt“ wurden die Aids-Viren jedoch erst 1984. Weiterlesen

Täglich sterben 3000 afrikanische Kinder an Malaria

Die Kindersterblichkeit durch Malaria hat in
vielen Regionen der Welt, auch in Afrika, stark zugenommen. Nach Angaben des
Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen, Unicef, und der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben an der Tropenkrankheit allein in
Afrika täglich durchschnittlich 3000 Kinder. Der Kontinent sei der am schlimmsten von Malaria betroffene Erdteil. Der erste umfassende Bericht zu Malaria in Afrika kommt zu diesen erschreckenden Schlüssen. Er wurde von Unicef in der vergangenen Woche in Köln vorgestellt. Weiterlesen

Winnie Madikizela-Mandela zu fünf Jahren Haft verurteilt

Winnie Madikizela-Mandela  - Foto: africanamericans.com
Winnie Madikizela-Mandela, „Afrikas Evita“, wurde zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt. Foto: africanamericans.com

Die „Evita Afrikas“ bald hinter Gittern? Winnie Madikizela-Mandela, die ehemalige Ehefrau des früheren südafrikanischen Staatspräsidenten Nelson Mandela, ist am vergangenen Freitag wegen Betrugs und Diebstahls von einem Gericht im südafrikanischen Pretoria zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Direkt nach der Verurteilung gab Madikizela- Mandela ihre Funktionärsposten beim Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) auf. Dies berichten die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) sowie die BBC. Weiterlesen

EU macht eine Milliarde Euro für sauberes Wasser in der dritten Welt locker

Die EU-Kommission hat am vergangenen Mittwoch die Einrichtung eines mit einer Milliarde Euro ausgestatteten Wasserfonds vorgeschlagen, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Damit soll Bewohnern von Entwicklungsgebieten Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu einer „ordentlichen sanitären Versorgung“ ermöglicht werden. Jährlich sterben weltweit mehr Menschen wegen verschmutzten Trinkwassers als infolge von Kriegen, berichtet die Zeitung. Allein in Afrika hätten vierzig Prozent der Bevölkerung keinen Zugang zu Trinkwasser, so ein EU-Beamter. Weiterlesen