Botswana unterstützt CIA-Aktion gegen Al Kaida

Karte Botswanas - Bild: CIA/Wald

Botswana – strategischer Partner im Kampf gegen den Terrorismus? Bild: CIA/Wald

Im südafrikanischen Kleinstaat Malawi nahm der US-amerikanische Geheimdienst fünf mutmaßliche islamistische Unterstützer der Al Kaida fest. Die Verdächtigen, zwei Türken, ein Saudi, ein Sudanese und ein Kenyaner, wurden in einer malawischen Verkehrsmaschine nach Botswana gebracht. Dort sollen sie nach übereinstimmenden Berichten von BBC und der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) in einem amerikanischen Armeelager interniert worden sein. Den Männern wird vorgeworfen, bei der Finanzierung der Kaida mitgeholfen zu haben. Bei den Festnahmen seien auch malawische Behörden beteiligt gewesen, obwohl ein nationales Gericht dies vorher untersagt hätte, berichtet die NZZ weiter. Weiterlesen

Staatschef vergleicht Aids mit Waffen zur Massenvernichtung

Staatspräsident Festus Mogae - Foto: Regierung Botswana

Staatspräsident Festus Mogae – Foto: Regierung Botswana

Das unkontrollierte Ausbreiten von HIV/Aids könne Botswana genauso „gnadenlos und umfassend wie von Menschen geschaffene Massenvernichtungswaffen“ zerstören. Das sagte der botswanische Staatspräsident Festus Mogae der staatlichen Nachrichtenagetur Bopa (Botswana Press Agency). Nur wenn sich die gesamte Gesellschaft als Ganzes anstrenge, könne es überhaupt eine Hoffnung geben, den „Feind“ HIV/Aids zu überwinden. Weiterlesen

Marimba-Band aus Botswana spielt für Prinz William

Shakarimba - Foto: PR

Die Marimba-Band Shakarimba spielt auf dem Amtssitz des botswanischen Präsidenten. Foto: PR

Mit einem Kostümfest unter dem Motto „Jenseits von Afrika“ hat Prinz William am vergangenen Samstag auf Schloss Windsor seinen 21. Geburtstag gefeiert. Zu der Party mit 300 Gästen wurden Medienberichten zufolge zwei Wüstenzelte aus Marokko und eine Band aus Botswana eingeflogen. William hatte vor seinem Studium 1999 mehrere Monate in Ostafrika an Ökologieprojekten gearbeitet. Dabei war ihm in Botswana die sechsköpfige Komboband Shakarimba aufgefallen, zu deren heissen Rhythmen die hohen Gäste nun im Schlossgarten von Windsor die Nacht durchtanzen sollen. Weiterlesen

Javier Solana: “Wir sind nicht das Afrika-Corps“

Solana - Foto: EU></p>
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Javaier Solana (links) in Brüssel im Gespräch mit Major General Neveux, Oberbefehlshaber der EU-Intervention im Kongo. Foto: EU

Der Einsatz von europäischen Truppen im Kongo soll streng auf den Distrikt Ituri begrenzt bleiben, sagt Javier Solana,
Hoher Repräsentant der EU im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Wir sind nicht
das Afrika-Corps. Wir erfüllen allein einen UN-Auftrag. Wir sollen den Flughafen sichern, zwei Flüchtlingslager schützen und die Stadt
Bunia befrieden. Und das alles nur bis September. Wenn wir wieder abziehen, werden wir nicht alle Probleme des ganzen Landes gelöst haben.“ Weiterlesen

Geiz ist geil – aber nicht für Fair Trade

Fair-Trade-Produkte - Foto: Archiv/Transfair

Fair gehandelte Produkte aus dem Transfair -Sortiment. Foto: Archiv/Transfair

„Geiz-ist-geil“ und boomende Billig-Märkte machen dem Fairen Handel in Deutschland teilweise zu schaffen. Wie die Initiative Transfair am heutigen Mittwoch in Bonn bekanntgab, ging der Umsatz mit fair gehandelten Produkten in Deutschland 2002 um gut sieben Prozent auf 51 Millionen Euro zurück. 2001 hatte die Initiative noch ein Umsatzplus von vier Prozent verkünden können. Weiterlesen

EU zahlt Afrika Milliarden für Aids-Bekämpfung

Aufklärungsplakat Botswana- Foto: Archiv/Wald

„Care for People with Aids“ mahnt dieses Aufklärungsplakat aus Botswana. Nimmt sich die EU diese Aufforderung zu Herzen? Foto: Archiv/Wald

Die Europäische Union (EU) will afrikanische Staaten mit einem Milliardenbetrag
im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids unter die Arme greifen. Eine
diesbezügliche Zusage hätten die Staats- und Regierungschefs der G-8-Staaten
mehreren afrikanischen Kollegen gemacht, sagte der südafrikanische Präsident
Thabo Mbeki beim G8-Gipfel in Evian. Die EU wolle demnach einen Betrag von einer Milliarde Dollar pro Jahr in den Weltgesundheitsfonds einzahlen. Zuvor hatte Frankreich als erstes G-8-Mitglied nach den USA seine Hilfe für den Kampf gegen Krankheiten wie Aids, Malaria und Tuberkulose erhöht. An dem Treffen nahmen nach Angaben des nigerianischen Präsidenten Olusegun Obasanjo neben ihm selbst und Mbeki seine Kollegen aus Algerien, Ägypten und Senegal teil, berichtet „Die Rheinpfalz online“.

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