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| Kind in Botswana. Foto: Archiv/Wald |
Ausreichende Ernährung ist neben direkter Prävention das wichtigste Mittel, um Aids und HIV zu bekämpfen, berichtet die „Neue Zürcher Zeitung“. Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen setzt auf diese Karte, um Entwicklungsländern zu helfen. 95 Prozent der weltweit 40 Millionen mit Aids/HIV infizierten Menschen lebten in Gebieten, wo Hunger herrsche und es an Ausbildung mangle, sagte WFP- Exekutivdirektor James T. Morris in Bern. Menschen, die krank seien, würden durch Mangelernährung noch verletzlicher. Oft böten Frauen und Mädchen in der verzweifelten Situation ungeschützten Geschlechtsverkehr für Lebensmittel an, wenn die Ernährerin oder der Ernährer der Familie an Aids gestorben sei. Ein WFP-Projekt macht die Abgabe von Lebensmitteln davon abhängig, dass Eltern ihre Kinder in die Schule schicken.
