Die Auswirkungen sind verheerend. Der afrikanische Beitrag zur weltweiten Forschung ist auf 0,3 Prozent zurückgefallen. Dementsprechend müssen praktisch alle modernen Technologien importiert und teuer bezahlt werden. Das gilt für hochwertige Maschinen und wirksame Arzneimittel genauso wie für ertragreiches Saatgut oder anspruchsvolle Produktionstechniken.
Kaum ein schwarzafrikanisches Land wendet mehr als 0,2 Prozent seines Brutto- Inlandsproduktes für die Wissenschaft auf. Nur Südafrika und die Seychellen kommen auf ein Prozent und mehr. Die Industriestaaten investieren mehr als 3 Prozent ihres BIP in Wissenschaft und Forschung � und bauen damit ihren technologischen und wirtschaftlichen Vorsprung weiter aus.
Soll Afrika nicht auf lange Sicht von der weltweiten Entwicklung abgekoppelt bleiben, muß die Qualität von Ausbildung und Forschung verbessert werden, fordert die Deutsche Welthungerhilfe.
